Pause und Neues

Als wir die kreative WG gestartet haben, war die Idee für uns und andere kreative Menschen ein Forum zu schaffen.

Leider wie bei so vielen guten Ideen ist uns der Faktor Zeit dazwischen gekommen. Neben Vollzeitjob, dem Blog Wissenswürze, Dozentenaufträgen und diversen anderen Dingen, blieb irgendwann keine Zeit mehr und das Konzept ist so, wie wir uns das gedacht haben nicht aufgegangen.

Die kreative WG wird daher erstmal auf Eis gelegt. Die alten Inhalte sind noch da und können auch nach wie vor heruntergeladen werden bzw. den Links gefolgt werden, aber es wird erstmal keine neuen Inhalte geben.

Wir haben aber ein neues Projekt fest im Blick und ich werde auf der Wissenswürze in Bälde darüber berichten.

Bis dahin: VIELEN DANK an alle treuen Leser und es ist nicht das ENDE sondern nur ein neuer Anfang :)

Sketchnotes Materialien #2 Filzstifte

Filzstifte

Ihr werdet staunen wie gut Zeichnungen aussehen, wenn man nur ein bißchen Farbe einsetzt. Das kann sowohl eine bunte Mischung sein, als auch Farben einer Gruppe (z.B. nur Blautöne oder nur Blau, Grün und Türkis)

Ganz wichtig finde ich einen hellgrauen Filzstift um Schatten zu setzen. Dazu aber mehr, wenn wir uns nach der Materialvorstellung ein wenig mit Techniken beschäftigen werden.

Stabilo PEN 68

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Da habe ich nicht lange probieren müssen, denn wie schon bei den Finelinern überzeugt mich hier Preis und Farbauswahl. Es gibt 40-50 Farben und das Set mit 40 Farben kostet beispielsweise ca. 28 Euro. Was mich besonders begeistert ist die Anzahl an verschiedenen Grautönen, denn ich produziere auch öfters Sketchnotes, die ich kopieren muss und allein 4 verschiedene Abstufungen von Grau sind da wirklich super hilfreich, ebenso natürlich für die bereits erwähnten Schatten. Außerdem gibt es sehr helle Farbvarianten, die sehr gut geeignet sind ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen, aber nicht alles gleich in ein knallbuntes Etwas umzuwandeln.

Und hier noch mal die Stabilo Fineliner von letzter Woche im Vergleich zu den Filzstiften.

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Daneben gibt es noch zwei Arten, die ich erwähnen will, die aber auch neben einigen Vorteilen ein paar Nachteile mit sich bringen.

Copic-Marker

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Copic ist DIE Marke für Graphic-Marker, es gibt aber auch einige günstigere (wobei die immer noch teuer sind) Alternativen. Vorteil ist die ansatzlose Übermalbarkeit. Wenn man mit einem normalen Filzstift eine Fläche füllt sieht man immer die genaue Verlaufsrichtung der Schraffur. Nicht so bei Copic-Markern. Wenn man es beherrscht und nicht so wie ich unten nur mal schnell was hinhuschelt. Außerdem kann man sie übereinander setzen und so Mischen. Der Tintenflusss ist dabei sehr üppig was zum Nachteil der wunderbaren Stifte führt, die Rückseite des Blattes kann man vergessen und mit etwas Pech auch die nächste Seite, weil es so durchdrückt. Wenn man aber größere Flächen perfekt bearbeiten will sind diese Stifte der Hammer. Ich habe ein Set mit 60 Stiften von Touch (sehr gute Alternative zu Copic) mal zum Geburtstag bekommen. Mit ca. 160 Euro ist man hier dabei. Einzelne Stifte gibt es zwischen 3 und 6 Euro. Falls Ihr Euch so einen Stift kauft, bitte immer dran denken (da es ein doppelseitiger Stift ist – eine Seite schmale Spitze, die andere breit), diese Art liegend aufzubewahren, sonst schreibt eine Seite bald nicht mehr so gut. Wenn man auf einzelnen Blättern arbeitet und nicht in einem Buch, macht es viel Freude mit diesen Stiften, wenn man aber in einem Notizbuch arbeitet sollte man unbedingt eine Pappe zwischen die Seiten legen.

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Das sind die vier oben zu sehenden Farben. Und die Leuchtkraft der Töne ist nicht übertrieben dargestellt.

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Copic oder auch Touch sind wie gesagt zweiseitige Stifte. Hier sieht man im Vergleich mal die beiden Spitzen.

Neuland Fine one Brush

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Wahrscheinlich hat jeder so eine Marke, auf die man schwört und die man, auch wenn es günstigere Angebote gibt, stets bevorzugt. Bei dem einen sind das Kleenex Taschentücher, bei dem anderen Apple Produkte, beim nächsten irgendein Bekleidungshersteller, usw. Ich bin eine Neulandmaniac. Ich liebe die Produkte und bin auch von der Qualität nachhaltig begeistert. In jüngster Zeit ist der, klassischer Weise im Bereich Modearationsmaterialien angesiedelte, Hersteller immer mehr auch auf die Bedürfnisse von Menschen eingegangen, die lieber auf kleineren Papierformaten arbeiten, als auf Flipchart oder Moderationswänden. Deswegen gibt es nun auch Fineliner und Brushstifte. Unter letztgenannten kann man sich Stifte vorstellen, deren Spitze wie ein Pinsel geformt ist und flexibel nachgibt. Ich finde das für manche Bereiche super gut. Nachteil ist hier, das noch etwas magere Farbsortiment, das aber zunehmend erweitert wird, der Preis ist so la la (13 Stifte für ca. 20 Euro) dafür hat es aber den sensationellen Vorteil, dass man die Stifte nachfüllen kann, was ich als jemand der viel mit Stiften arbeitet sehr begrüße.

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Aber auch hier drückt es schon mal durch. Nichts desto trotz sind die Stifte im Moment für mich alternativlos, da die Brush Pens von Faber-Castell einen kleineren Pinsel haben und daher für mich und meine Bedürfnisse nicht so gut geeignet sind.

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Playlist

Mitte der 90er bin ich durch Zufall über Drum’n’Bass Musik gestolpert. Heute dürfte der Sound jedem schonmal begegnet sein, so dass niemand wirklich verblüfft wäre. Damals war das aber etwas anderes. Es war eine Musik aus dem Underground, die sich zunächst einer Kommerzialisierung und dem Mainstream entziehen konnte, möglicherweise weil sie für die damalige Hörgewohnheiten so ungewohnt war.  Technik mischte sich mit Soul, die Straße mit Intellekt. Man sprach teilweise sogar von der Musik für das 21. Jahrhundert. Hier zwei Hörbeispiele:

Goldie – Angel

Goldie – Innercity Life

Charakteristisch für DnB sind die schnellen Breakbeats, Bässe und Subbässe.

Als ich mal wieder Musik in diesem Stil hören wollte, war ich einigermaßen überrascht, dass es noch eine produktive und lebendige Szene gibt. Meinen Hörgeschmack trifft dabei am ehesten die Unterkategorie, die sich Liquid DnB  oder Liquid Funk nennt.

Nookie – A Drum,  A Bass & A Piano (Alexus Remix)

Joe Nebula – Top Of The World (Paul SG Remix) / Export Coca (Rowpieces Remix)

Wyman – Everything

Redeyes – Hold Tight

Calibre – Think On

 

 

Sketchnotes Materialien #1 Fineliner

Der Sketchnotes-Kurs, den ich im März diesen Jahres anbiete erweckt viel Interesse, was mich natürlich sehr freut. Da bereits die ersten Anfragen bezüglich Materialien und Stiften kamen, habe ich hier ein paar Tipps für alle, die sich im Sketchnotes gestalten probieren wollen.

Ich habe viel ausprobiert und viel verworfen – manches aufgrund der Benutzerfreundlichkeit oder des Preises. Herauskristallisiert haben sich bei mir diese Materialien, die bislang (man weiß ja nie, was sich die Schreibwarenindustrie noch alles ausdenken wird) für mich unentbehrlich sind bzw. die ich empfehlen kann. Es wird noch mehrere Post dazu geben. Heute einige erste Produkte.

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Pigmentliner von Staedtler

Eigentlich kann man so ziemlich jeden Stift nehmen, den man will. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass wasserfeste Fineliner sehr gut funktionieren. Allein schon deshalb, weil sie schnell trocknen und nicht verschmieren, wenn man mit Filzstift drüber malt. Ich habe inzwischen einige Modelle durchprobiert und bin schliesslich, bei den Pigmentlinern von Staedter gelandet und geblieben. Sie kosten ca. 3 Euro pro Stück halten aber ziemlich lange und sind in der Liniendicke 0,05  – 0,8  erhältlich. Im Moment gibt es ein Set bei amazon mit 6 Stiften unterschiedlicher Dicke für ca. 10 Euro. Es gibt solche Stifte übrigens auch von Faber Castell (PITT artist pen), die sind in weniger Abstufungen erhältlich (XS, S, M, B,…) etwas teurer, aber auch gut. Die Staedtler sind meine liebsten Schreib- und Malstifte und der Hauptbestandteil aller Sketchnotes.

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Foto Sakura folgt noch

Sakura Micron

Auf vielen Webseiten von Grafikern, Zeichnern und Illustratoren findet man Empfehlungen, die die Micron von Sakura erwähnen. Ich war sehr neugierig, ob sie halten was die vielen positiven Stimmen versprechen, aber diese japanischen Stifte waren lange Zeit nicht gut erhältlich. Doch inzwischen bekommt man sie online. Preislich liegen sie etwas über den Staedtler Exemplaren. Im Angebot gibt es 6 Stifte für 15 Euro. Nach einer Woche Test bin ich restlos überzeugt. Ich habe das Gefühl sie sind schwärzer. Das klingt beschränkt, weil schwarz doch eigentlich schwarz ist oder zumindest sein sollte, aber dem ist nicht so. Da ich sie noch nicht so lange habe, kann ich über die Haltbarkeit noch keine Aussage treffen. Das ist für mich ein wichtiges Kriterium und auch ein Grund warum ich als Hauptstift keine Gelstifte benutze, obwohl die manchmal wirklich unschlagbar gut schreiben. Die sind nämlich bei mir immer *Puff* leer. Ein Foto von den Sakura werde ich noch nachreichen.

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Stabilo PEN 88

Daneben habe ich noch zwei weitere Sorten von Finelinern, da ich manchmal gerne in anderen Farben schreibe oder Worte oder Objekte farbig schraffieren möchte. Dafür benutze ich aus zwei Gründen gerne die Stabilo 88 Serie. Vorteil eins: die Auswahl an Farben ist wirklich sehr groß, so dass man auch Sketchnotes, die in einer Farbgruppe (also nur Rot-Orange-Gelb-Töne oder Grün-Blau) sehr abwechslungsreich kolorieren kann. Es gibt mindestens 30 Farben. Und zum anderen gibt es sie im Schreibwarenladen um die Ecke für kleines Geld.

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Muji Gelstifte

Der japanische Hersteller Muji bietet sehr gut schreibende Gelstifte an. Geschäfte von dieser Kette gibt es in verschiedenen großen Städten. Ich war bislang in Berlin in einem Laden und ich muss gestehen, dass ich meine Stifte in Paris gekauft habe, wo es in Les Halles ebenfalls eine Niederlassung gibt. Das nächste Ladenlokal in meiner Nähe ist in Hannover. Man kann die Stifte aber auch online bestellen. Die Stifte gibt es in zwei Dicken 0,38 und 0,5 und in zwei Ausführungen. Normale Gelstifte für 1,50 Euro und radierbare, die mit Hilfe der Kappe wirklich komplett radiert werden können für 3 Euro. Es gibt 10 Farben, wobei das Sortiment viele ziemlich knallige Rosa-, Lila-, Pink-Töne hat, was ich ein bißchen schade finde, da ich diese Farbgruppe nicht so mag. Aber die Qualität ist wirklich super, nur sind Gelstifte, wie gesagt, in meiner Wahrnehmung immer schneller leer als andere Stifte.

Es wird noch weitere Empfehlungen geben und auch noch mehr Fotos.

Playlist Januar

Playlist Januar

Playlist Tanja

Ich habe zu Beginn des Jahres gleich einiges neues in meiner Playlist. Einiges eher swingend einiges eher Pop-Musik, aber hört selbst. Das neue Jahr fing bezogen auf Musik wirklich schon mal gut an.

John Newman

Neulich ist mir etwas sehr bemerkenswertes passiert. Wir gucken fast nie TV aber wir haben so einige Lieblingsserien, die wir auf DVD erworben haben und wir schauen gerne Filme. Da wir meistens abends wenig Lust haben noch ins Kino zu gehen, geht auch das Kinoprogramm ziemlich spurlos an uns vorüber, was aber nicht an mangelndem Interesse liegt. Also habe ich meine neue John Newman CD angeschmissen und gedacht, schau ich doch mal auf Filmempfehlungen aus 2013. O.k Hobbit und Thor 2 waren bekannt aber ich muss gestehen, dass der erfolgreichste Film 2013 in Deutschland Fack ju Göhte komplett unbemerkt von mir gelaufen ist. Also habe ich mir den Trailer angeschaut und war ein wenig verwirrt. Ich hatte einen Echo Effekt. Das Stück Cheating, das ich gerade hörte, kam versetzt zweimal aus meinen PC Boxen. Weil es auch das Lied des Trailers von Fack ju Göhte ist. Auf der John Newman CD ist es das 7. Stück und es war die zweite CD, die ich während der Arbeit am Computer gehört habe. Das ist ja wohl ein Zufall der Superlative gewesen.

John Newman – Gold dust

Bastille

Mal wieder über die Funktion Leute die xxx hörten, hörten auch …. bin ich auf Bastille gestossen. Ist wirklich gefällige Pop-Musik aus UK. Das Stück Oblivion gefällt mir besonders gut. Ich mag einfach Streicher in nichtklassischer Musik fast immer sehr gern.

Bastille – Oblivion

Caro Emerald

Und damit Ihr nicht denkt, ich bin jetzt zum ruhigen Lager übergewechselt, gibt es noch etwas das etwas mehr in die Füße fährt. Bei Caro Emerald ist es total witzig, weil ich im Sommer immer mal wieder beim Autofahren ein Lied von ihr gehört habe und immer mal sehen wollte, was die Sängerin sonst noch so gemacht hat und sobald ich das Auto verlassen habe war es wieder vergessen. Dann hörte ich per Zufall ein ganz anderes Stück von ihr und war begeistert und habe mir die CD bestellt und irgendwann kam dieses Autofahr-Lied und ich dachte, Mensch, die Welt ist ganz schön klein. Und die Videos von ihr sind immer absolut sehenswerte graphische Kunstwerke. Ich mag diesen Stil der sehr an Vorspänne von Filmen aus den 60er erinnert sehr.

Caro Emerald – That Man

Marcus liefert noch, der hat gerade viel mit einem Projekttreffen um die Ohren.

Sketchnotes #3

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Heute mal wieder ein neues Werk aus der Ecke Sketchnotes. Ich bin immer noch nicht weiter in meiner Abbildungsüberlegung (Scannen oder Fotografieren), aber ich arbeite dran.

Sketchnotes bieten sich super an, wenn man an Meetings teilnimmt. So auch das oben zu sehende Projekttreffen, das schon vor einer ganzen Weile stattfand (2012 um genau zu sein) aber es geht ja für Euch nicht um die Inhalte sondern mehr um die Art und Weise.

Im März werde ich übrigens in der VHS Göttingen einen Kurs zum Erlernen dieser Technik anbieten. Weitere Informationen findet Ihr hier.

TYPOGRAPHISCHE POSTER #6

life is like riding a bikeManchmal sind es die banalen Dinge, die wirklich wahr sind. Ich finde es sehr spannend in Bewegung zu bleiben – geistig meine ich – und auch von Menschen umgeben zu sein, die in Bewegung sind und immer wieder neue Punkte finden, die sie vorwärtsbringen und zu ihrer Entwicklung beitragen.

Daher heute das Typographische Poster mit einem Motivationssprüchlein. Viel Spaß damit und nochmal alles gute für 2014.

Lieblink #3

OrangePetals610

Farben sind was wunderbares, aber ich tendiere bei allem was ich gestalte, wenn ich ehrlich bin, immer zu den Farben, die ich auch mag. Es gibt große Teile der Farbpalette, die ich vernachlässige oder ignoriere. Blau, Rosa und Lila gehören dazu. Aber das ist auch menschlich, denn Farben sind oftmals auch eine emotionale Sache, die viel mit Erinnerungen oder Sympathien zu tun haben. Wenn ich mal wieder das Gefühl habe, ich könnte mal wieder über den Tellerrand meiner beschränkten Vorlieben schauen, gehe ich auf Seiten wie:

www.design-seeds.com

wo es tausende Farbpaletten gibt. In diesem Fall aus Fotos zusammengestellt. Es gibt noch mehr hilfreiche Seiten dieser Art und vielleicht stelle ich noch die ein oder andere hier vor.