Category Archives: Musik

Playlist

Mitte der 90er bin ich durch Zufall über Drum’n’Bass Musik gestolpert. Heute dürfte der Sound jedem schonmal begegnet sein, so dass niemand wirklich verblüfft wäre. Damals war das aber etwas anderes. Es war eine Musik aus dem Underground, die sich zunächst einer Kommerzialisierung und dem Mainstream entziehen konnte, möglicherweise weil sie für die damalige Hörgewohnheiten so ungewohnt war.  Technik mischte sich mit Soul, die Straße mit Intellekt. Man sprach teilweise sogar von der Musik für das 21. Jahrhundert. Hier zwei Hörbeispiele:

Goldie – Angel

Goldie – Innercity Life

Charakteristisch für DnB sind die schnellen Breakbeats, Bässe und Subbässe.

Als ich mal wieder Musik in diesem Stil hören wollte, war ich einigermaßen überrascht, dass es noch eine produktive und lebendige Szene gibt. Meinen Hörgeschmack trifft dabei am ehesten die Unterkategorie, die sich Liquid DnB  oder Liquid Funk nennt.

Nookie – A Drum,  A Bass & A Piano (Alexus Remix)

Joe Nebula – Top Of The World (Paul SG Remix) / Export Coca (Rowpieces Remix)

Wyman – Everything

Redeyes – Hold Tight

Calibre – Think On

 

 

Playlist Januar

Playlist Januar

Playlist Tanja

Ich habe zu Beginn des Jahres gleich einiges neues in meiner Playlist. Einiges eher swingend einiges eher Pop-Musik, aber hört selbst. Das neue Jahr fing bezogen auf Musik wirklich schon mal gut an.

John Newman

Neulich ist mir etwas sehr bemerkenswertes passiert. Wir gucken fast nie TV aber wir haben so einige Lieblingsserien, die wir auf DVD erworben haben und wir schauen gerne Filme. Da wir meistens abends wenig Lust haben noch ins Kino zu gehen, geht auch das Kinoprogramm ziemlich spurlos an uns vorüber, was aber nicht an mangelndem Interesse liegt. Also habe ich meine neue John Newman CD angeschmissen und gedacht, schau ich doch mal auf Filmempfehlungen aus 2013. O.k Hobbit und Thor 2 waren bekannt aber ich muss gestehen, dass der erfolgreichste Film 2013 in Deutschland Fack ju Göhte komplett unbemerkt von mir gelaufen ist. Also habe ich mir den Trailer angeschaut und war ein wenig verwirrt. Ich hatte einen Echo Effekt. Das Stück Cheating, das ich gerade hörte, kam versetzt zweimal aus meinen PC Boxen. Weil es auch das Lied des Trailers von Fack ju Göhte ist. Auf der John Newman CD ist es das 7. Stück und es war die zweite CD, die ich während der Arbeit am Computer gehört habe. Das ist ja wohl ein Zufall der Superlative gewesen.

John Newman – Gold dust

Bastille

Mal wieder über die Funktion Leute die xxx hörten, hörten auch …. bin ich auf Bastille gestossen. Ist wirklich gefällige Pop-Musik aus UK. Das Stück Oblivion gefällt mir besonders gut. Ich mag einfach Streicher in nichtklassischer Musik fast immer sehr gern.

Bastille – Oblivion

Caro Emerald

Und damit Ihr nicht denkt, ich bin jetzt zum ruhigen Lager übergewechselt, gibt es noch etwas das etwas mehr in die Füße fährt. Bei Caro Emerald ist es total witzig, weil ich im Sommer immer mal wieder beim Autofahren ein Lied von ihr gehört habe und immer mal sehen wollte, was die Sängerin sonst noch so gemacht hat und sobald ich das Auto verlassen habe war es wieder vergessen. Dann hörte ich per Zufall ein ganz anderes Stück von ihr und war begeistert und habe mir die CD bestellt und irgendwann kam dieses Autofahr-Lied und ich dachte, Mensch, die Welt ist ganz schön klein. Und die Videos von ihr sind immer absolut sehenswerte graphische Kunstwerke. Ich mag diesen Stil der sehr an Vorspänne von Filmen aus den 60er erinnert sehr.

Caro Emerald – That Man

Marcus liefert noch, der hat gerade viel mit einem Projekttreffen um die Ohren.

Playlist November

Playlist November

Playlist Roberto

Da wir ja in diesem Monat einen Übernachtungsgast hatten, für den Musik ebenfalls sehr wichtig ist, hier zunächst die aktuellen Lieblingsstücke von Roberto (und YEAH ein Tribut an meine Leidenschaft für Metal ist auch dabei;):

Moloko – the time is now:

Läuft der Song mal wieder im Auto, könnte es passieren, dass ich beim mitzappeln durchs Dach hüpfe.

Casper feat. Thees Uhlmann – XOXO:

Thees Uhlmann sowieso und Casper dazu machen großartige deutsche Musik.

Metallica – Sad but True:

Mein Tribut an die Bloggerin. Wenn mal wieder so ein nerviger Arbeitstag vorbei ist, kommt Metallica live in Mexico Citiy 2009 in den CD-Player. Es reißt mich mit wie das Publikum feiert und die Band abgeht. Ich habe Metallica zweimal live gesehen. Obwohl ich im Herzen wohl immer der elektronischen Musik treu sein werde, waren diese Konzerte legendär.

Playlist Tanja

Gott sei Dank ist es mit der Weihnachtsmusik nicht wie mit Lebkuchen und Spekulatius, die sich ja seit Ende August bereits aufdringlich im Supermarkt in Szene setzen. Last Christmas einen Monat lang zu ertragen ist schon hart genug, daher gibt es von mir auch noch keine Weihnachtsmusik sondern die Highlights des Monats. Ohne Glockenklang und Engelsstimmen.

Aber ein bißchen feierlich wird es dennoch.

Auf der Wissenswürze habe ich eine neue Rubrik eingeführt, die ich hochtrabend Sonntagsmatinée genannt habe. Dort werde ich in unregelmäßigen Abständen Fundstücke im Bereich der Klassischen Musik vorstellen. Und zack habe ich mir selbst einen Ohrwurm verpasst.

Karl Jenkins – Palladio

Daneben habe ich seit längerer Zeit bei Tim und Bine mal wieder das Album Zaz von der gleichnamigen Sängerin gehört und das finde ich gerade in solch trüben Wetterlagen, wie wir sie in den letzten Wochen hatten sehr erfreulich und lebendig.

Zaz – Je veux

Und dann habe ich auch mal wieder was aus “alten” Zeiten aufgelegt. Früher häufig gehört und auch regelmäßig habe ich die erste Scheibe von Massive Attack schon sehr lange nicht mehr bewusst gehört. Vom Album Blue Line gibt es diesen Monat

Massive Attack – Unfinished sympathy

[UPDATE:]

Playlist Marcus

Tanja hatte mir die Parodie eines gerade angesagten Videos von Kanye West gezeigt. Über diesen Umweg wurde ich an meine Leidenschaft für Samples erinnert, also jene mehr oder weniger langen Musikschnippsel, die in neue Musikstücke eingebettet werden. Das fängt damit an, dass ganz kleine, kaum wiedererkennbare Töne, verwendet werden. Im Extremfall werden sogar zwei oder mehr Musikstücke möglichst unbearbeitet und ziemlich lange Samples ineinander gemischt um so ein sogenanntes Mashup zu erstellen. Das Thema Mashup bietet Stoff für einen eigenen Blog oder zumindest einen eigenen Eintrag.

Manchmal besteht das Stück eigentlich aus fast nichts anderem als dem Sample so dass man eher von einem Nachspielen als von einem neuen Stück reden müsste. Da finde ich es dann meistens eher schade, dass nicht das Original gespielt wird. Kennt Ihr Pastime Paradise von Stevie Wonder? Nein? Dann werdet Ihr wohl eine Überraschung erleben 😉

Oft finde ich die neuen Versionen interessant, besser kann ich fast nie sagen, denn ich bin der Meinung, wenn richtig gut gesampled wurde, kann man es mit dem Ursprung gar nicht mehr vergleichen, weil etwas Neues entstanden ist. Wahrscheinlich kennt Ihr alle Tainted Love von Soft Cell, aber richtig cool finde ich auch das Original von Gloria Jones aus dem Jahre 1964. Aber ich bin auch ein Soul und Motownfan.

Schließlich und endlich möchte ich noch das Stück vorstellen aus dem Kanye West sich bei seiner letzten (?) Single sehr ausgiebig bedient hat und wo mir persönlich das Original auch besser gefällt, aber das ist natürlich wie immer bei Musik eine Geschmacksfrage. Spannend und interessant ist das Ausgangsmaterial allemal, wenn ich es denn mal so schnöde bezeichnen darf, denn es ist für Herrn West schließlich Arbeitsmaterial. Ponderosa Twins Plus One – Bound.

Einen habe ich aber doch  noch. Sozusagen ein Schlüsselerlebnis was mein Interesse für Samples angeht. Ich habe Mitte der Neunziger Jahre in Schweden eine Radiosendung gehört, die sich mit eben diesem Thema beschäftigt hatte, Samples und das oft unbekannte musikalische Ausgangsmaterial wurden vorgestellt. Und aus der Zeit ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben Marlena Shaw mit Woman of the Ghetto. Ein tolles Stück, aber mit gesellschaftkritischem und unter die Haut gehendem Inhalt. Den Sound kannte ich vorher so auch nur von Blue Boy – Remember Me. Hier finde ich jetzt gerade keinen funktionierenden Link auf ein Hörbeispiel, aber ich glaube, das Stück dürfte vielen auch so bekannt sein. Viel Spaß mit der Musik!

Playlist Oktober

Playlist Oktober

Playlist Tanja

TRIVIUM, neben Metallica meine absoluten Lieblingsmetaller haben Mitte des Monats ein neues Album herausgebracht und das habe ich mir auch direkt zugelegt. Und auch wenn es Fans gibt, denen das neue Machwerk der Thrashmetal-Band aus Orlando zu wenig geshouted (oder auch gekreischt) ist, finde ich persönlich das ja wiederum gut. Ich mag auch einfach die Stimme von Matthew Heafy. Und in dem Stück Wake (The end is nigh) zeigt er auch mal wieder eindrucksvoll, dass auch Metal-Frontmänner singen können. Übrigens: die ersten 1:40 sind sicher auch für Nicht-Metalfans hörbar, aber dann geht es doch etwas heftiger zur Sache. Ich steh drauf, aber das ist ja Geschmackssache.

Wake (The end is nigh)

Ebenfalls ein neues Album veröffentlichte mein liebster Electro Swinger PAROV STELAR. Es ist ein Doppelalbum, was ja im ersten Moment Grund zur Freude war, nur leider, als treuer Fan habe ich bereits so ziemlich alles von ihm, was man kaufen kann und daher sind mindestens 11 der 25 Lieder bereits auf anderen CDs, die ich schon habe. Sowas nervt mich, daher habe ich einfach nur den Titel heruntergeladen, den ich so richtig gut fand. Besonders ab 0:47.

She ain’t got no money

Einen Künstler den ich gerade erst entdeckt habe ist TRICKY und das obwohl der Brite als einer der Godfather of Triphop gilt, seit 1995 fleissig Alben veröffentlicht und an den ersten beiden Scheiben von Massive Attack beteiligt war. Sein neuestes Werk False Idols wurde im Mai diesen Jahres herausgebracht und ist, soweit ich es gelesen habe, in der Fachpresse gefeiert worden. Ich habe ihn, wie gesagt, gerade erst kennengelernt und bin nachhaltig begeistert. Hier ein Beispiel:

Nothing Matters

 

Playlist Marcus

Die von mir gewählte Musik hat nichts mit Metal zu tun, am ehesten hat sie noch Schnittmengen mit Tricky. Dieser Mix von Submerse hat mir auf Anhieb gut gefallen und gefiel mir mit jedem Mal hören sogar noch besser.

 

 

Playlist September

Playlist September

Playlist Tanja

Diesen Monat gibt es nicht so viel Neues. Da ich unterwegs war, gab es mal wieder einiges vom MP3 Player, was sonst nicht so aus meinen Boxen erschallt. Da mein MP3 Player wirklich voll ist, muss ich inzwischen immer mal was löschen, wenn ich was Neues drauf lade. Das ist ein sehr bewusster Prozess.

Eine späte Entdeckung ist Moloko und ich weiß, es ist im Radio rauf und runter gedudelt, aber ich steh auf dieses Lied. Der Bass geht mir immer direkt in die Füße. Wenn Ihr noch ein wenig in den Altweibersommer wackeln wollt, empfehle ich daher diesen Monat von Moloko:

Sing it back

Ein Lied, dass ich auf dem MP3 Player habe und echt mag ist von Yonderboi. Ich habe einen Muttersprachler ob des Titels gefragt und er meinte nur das wäre wohl poetisch gemeint, was nichts anderes bedeutet, als dass es keinen wirklichen Sinn macht. Ne schöne Alliteration ist es allemal. Entspannte Minuten mit

Badly broken butterflies

Hab ich schon mal erzählt, dass ich als Teenie nie irgendwelche Stars verehrt habe, in sie verliebt war und davon geträumt habe, dass wir ein Paar werden oder andere naive Ideen dieser Art? Meine Schulfreundin hatte ein in pink gerahmtes Bild von Modern Talking (*schauder) auf ihrem Nachttisch und eine andere ein Poster von Karate Kit in ihrem Zimmer und träumte jede Nacht davon ihn zu treffen. Ich war nicht in Take That verknallt und fand die Heulerei bei deren Auflösung in höchstem Maß peinlich. Aber als ich das erste Mal das Video von Epic gesehen habe, konnte ich nicht anderes als zu denken wie wahnsinnig gut Mike Patton aussieht und wenn er sich die nassen, langen Haare aus dem Gesicht streicht (bei 3:13), …  wäre ich nicht 16 gewesen und damit viel zu erwachsen für Poster von Rockstars in meinem Zimmer, wer weiß, ob sich nicht ein Bildchen von ihm an meine Wand geschlichen hätte – zwischen all die Salvator Dali Poster, für den ich damals ebenfalls schwärmte. Also für seine Gemälde, nicht für den Mann. Heute über 20 Jahre später muss ich sagen: die Klamotten in dem Video sind ein epic fail, Mike Patton sieht immer noch echt gut aus, Salvator Dali hängt nirgendwo mehr in meinen Räumen aber die Musik von Faith no more mag ich immer noch sehr und sie ist auf meinem MP3 Player und da wird sie auch bleiben. In memoriam der Zeiten, als ein Musikvideo zu sehen eine aufregende Sache war, zumal sie nicht ständig irgendwo liefen oder es Musiksender und Internet gab:

Epic

Playlist Marcus

Es gibt ja oft viel neue und gute Musik, da bleibt einem – jedenfalls mir – fast kaum Muße, sich mit neuentdeckter Musik länger zu beschäftigen und sich einzuhören. Ab und zu sticht manche Musik aus der Masse heraus,  sodass ich mir diese Musik dann doch häufiger anhöre. So zum Beispiel das Album “Screws” von Nils Frahm, das man sich auf soundcloud anhören und als CD bestellen kann.

Nils Frahm ist ein junger Berliner Musiker und Komponist mit klassischer Ausbildung und das hört man auch. Die Aufnahmen entstanden in einer Zeit, als Frahm durch einen Unfall einen Daumen nicht benutzen konnte. Die Stücke sind also mit neun Fingern gespielt worden und das hört man nicht! 😉

Meiner Meinung nach passt dieses Album gut in diese Jahreszeit, wo bald alles wieder etwas ruhiger wird. In diesem Jahr soll ein neues Album erscheinen, darauf bin ich schon gespannt.

Playlist August

Playlist August

Playlist Tanja

Es ist schon toll, dass es soo viel gute Musik gibt, dass man ständig neue gute Sachen entdecken kann. Selbst wenn das, was man entdeckt nicht neu auf dem Markt ist, sondern nur neu in der eigenen Wahrnehmung. Drei Neuentdeckungen bilden diesen Monat die Auswahl für meine Playlist und etwas das ich schon sehr lange habe, aber mal wieder höre.

Eine Empfehlung von Monika aus HH einer Kollegin, mit der ich seit nunmehr 8 Jahren in der gleichen Firma arbeite, wo es sich aber (bedingt auch durch den Umstand, dass sie in unserem Standort in Lüneburg arbeitet) erst vor kurzem herausgestellt hat, dass wir nicht nur das gleiche Fach studiert haben, sondern auch viele Gemeinsamkeiten im Bereich Musik und Film haben. Seitdem gehen die Empfehlungen hin und her und das ist wirklich toll. Last Shadow Puppets und darüber auch Artic Monkeys habe ich so kennengelernt.

Last Shadow Puppets Age of the Understatement

The xx habe ich durch wilde Verknüpfungen a la Leute die das hörten hörten auch The xx gefunden. Ich habe beide bislang veröffentlichten Alben gleich meiner Sammlung einverleibt. Diesen Monat gibt es eine etwas ruhigere Nummer vom Debutalbum von 2009.

The XX Stars

Hooverphonic ist nicht wirklich eine Neuentdeckung, weil ich bereits seit einigen Jahren ein Album von ihnen besitze. Von der zweiten Scheibe, die ich mir gerade gekauft habe, befindet sich ein Lied in Dauerschleife, aber leider gibt es das nirgends richtig zu hören. Bei youtube fand ich immerhin einen knapp 1 Minute langen Live-Mitschnitt.

Hooverphonic More

Metallica begleitet mich bei der Arbeit und auch zu Hause und ist ein steter Quell der Freude und Energie. Da Marcus das Intro vom s&m Konzert so toll findet, pfeift, summt oder flötet er es gelegentlich vor sich hin. Das hat mich wiederum veranlasst mal wieder das Album zu hören und dabei ist mir ein Song nachhaltig im Ohr hängen geblieben, der eigens für dieses Konzert geschrieben wurde. Ich habe auch die DVD vom Konzert (die einzige Konzert DVD, die ich besitze) und frage mich jedesmal wenn ich es sehe, wie es für die Musiker vom Symphonieorchester ist vor einem Publikum zu spielen, dessen Art des Beifalls so anders, so viel lauter und emotionaler ist, als sie es wahrscheinlich gewöhnt sind. Wer brüllt schon bei La Traviata laut den Text mit.

Das Lied habe ich aber nicht nur ausgewählt, weil es speziell für die Symphoniker-Kooperation geschrieben wurde sondern auch aus einem anderen Grund: Ich steh drauf, wenn Sänger gekonnt in die Kopfstimme wechseln aber das James Hetfield das auch mal macht (ein bißchen jedenfalls) finde ich irgendwie besonders cool. Ab 4:28 ist es etwas deutlicher. Wenn Ihr Metal mögt, hört es Euch mal an.

Metallica s&m No Leaf Clover

 

Playlist Marcus

Meine Beiträge waren oft eher – naja, nennen wir es mal “Klassiker”. Da dachte ich mir, ich kann ja mal etwas aktuellere Sachen vorstellen.

Zu Anfang ein paar frische Breakbeats von Dub Mafia: “Danger”. Was man bei dieser Art von Musik nicht denken würde: Dub Mafia setzen nicht nur Samples ein sondern bestehen aus einigen “richtigen” Musikern.

Weiter geht es auch mit einem Stück von XX, allerdings in einer anderen Fassung: The XX – “Night Time (Synkro Remix)”. Man erkennt das Original aber schon noch wieder, die Beats sind aber etwas härter und am Dubstep orientiert.

Keine Angst, es geht dann eher softer weiter und zwar mit  “This Combo Could End Us” from Algorithms and Ghosts by Submerse.  Submerse ist ein DJ/Produzent der Funk-, Ambient und Hip-Hop-Elemente mit Electronica verbindet. Ich kannte ihn bis vor kurzem nicht, aber seine Stücke haben mir in einem Mix so gut gefallen, dass ich ein wenig nachgeforscht habe. Bei diesem Stück handelt es sich um eine organische, Electronic Downtempo-Nummer. Wenn ich das so schreibe, kann ich förmlich die Stimme von Klaus Fiehe von Raum und Zeit hören! :)

Zum krönenden Abschluss “Ah Yeah” from Robert Glasper Experiment feat.  Musiq Soulchild & Chrisette Michele. Wunderschöner Soul mit einem sehr schönen Text wie ich finde.

Playlist Juli 2013

Playlist Juli

PLAYLIST TANJA

Urlaubszeit, bedeutet auch Zeit für alles wozu man sonst keine Zeit hat. Denkste, ich komm zu nix. Aber immerhin kann ich bei den ganzen Sachen, die anstehen nebenbei Musik hören. Nachdem Sascha ja mein Ohr für Ryan Sheridan geöffnet hat, habe ich mir das Album gekauft. Und bin wirklich begeistert. Besonders gut gefällt mir High Roller, das es aber nur in schlechter live Qualität gab und:

Take it all back

Daneben höre ich gerade wieder einmal etwas härtere Sachen und habe mal wieder das Album Infest von Papa Roach aus dem Jahr 2000 hervorgekramt und lausche immer mal wieder gerne dem Song

Between Angels and Insects

Aus der elektronischen Ecke gibt es diesen Monat die Empfehlung sich mal mit Parov Stelar und der Richtung des Elektro Swing zu beschäftigen:

Milla’s Dream

PLAYLIST MARCUS

Als Tanja und ich neulich bei guten Freunden zum Grillen waren, gab es neben dem wirklich ausgezeichnetem (Kugel-)Grillgut dank unseres Gastgebers Tim auch exzellente Musik. Unter anderem auch von The Brandnew Heavies, die ich ja lustigerweise schon in der letzten Playlist erwähnt hatte. Ein schöner Song den ich da wiederhören durfte ist You are the Universe” und erinnert mich an den Sommer als ich in Schweden studiert habe.

Ich finde den Song auch deshalb so klasse, weil das tolle und groovige Bass-Solo in dem Stück auf ein anderes cooles Stück verweist: Fatima Rainey: Love is a wonderful Thing”. Zum Glück habe ich die funkige Acidjazz-Version gefunden, die ist meiner Meinung nach besser als die immer noch gute poppige Version.

Das bringt mich auf eine andere Soul-Nummer von den aus Schweden stammenden Blacknuss Allstars die hier eher nicht so bekannt sind. Von deren ersten Album kommt das Stück “It should have been you” mit Titiyo und Jennifer Brown. Lässiger Groove und wirklich schöne Soulstimmen.

Playlist Juni 13

Playlist Juni13

Wenn man im Juni verstärkt Weihnachtslieder im Kopf hat, stimmt definitiv etwas mit dem Wetter nicht. Aber unabhängig davon gab es wieder einige nette Stücke, die den Monat ein wenig freundlicher gestaltet haben:

Playlist Tanja

Ich habe diesen Monat wieder mal eine wilde Mischung von Lieblingsstücken.

1.  Tomahawk – Captain Midnight besonders ab 1:27 und Mike Patton, der ehemalige Sänger von Faith no more ist und bleibt einer der Coolsten!

2.  Aus der eher soulig funkigen Ecke ist es diesen Monat John Legend & The Roots – Compared to what  John Legend ist auch solo einfach genial. Ich finde seine Stimme super.

3. Wenn ich auf Reisen bin, habe ich immer meinem MP3 Player dabei, daher höre ich dann auch wieder Lieder, die ich sonst nicht so oft höre. Aus der Cross over Ecke war das in diesem Monat von 12 Stones das Stück Fade away. Der Sänger ist übrigens die männliche Stimme, die man in den meisten Evanescenes Stücken hört.

Außerdem befindet sich Ryan Sheridan mit Jigsaw gerade in meiner Dauerhörschleife, den ich erst durch Sascha entdeckt habe. Sehr cool!

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Playlist Marcus

Ich habe als Motto für meine Selektion den Sommer im weiteren Sinne gewählt.

1. Ein Stück dass ich irgendwie mit Sommer in Verbindung bringe ist Honeydew von Mr. Scruff. Vielleicht weil es so entspannt klingt, wie ich mir einen Sommer wünschen würde.

2. Auch ein immergrünes Stück, das gute Laune verbreitet und somit für den Sommer geeignet ist: Dream Come True von The Brandnew Heavies. Hier in der originalen Version von 1990, die meine Lieblingsversion ist. Man achte auf den sehr coolen Bass und die groovige Rhythmusgitarre.

3. Eigentlich wollte ich als dritten Song Lola’s Theme von The Shapeshifters wählen, aber die GEMA möchte nicht, dass man sich das in Deutschland anhören kann. Dann wähle ich eben von Sylk130 feat. Twyla: I can’t Wait im Alex Kidd Remix. Der Track fängt recht hart an, aber noch vor der Hälfte des Stückes kommt etwas Harmonie hinzu und dann offenbart sich das Stück als funkige Soulperle. Und auch hier kommt wieder eine groovige Rhythmusgitarre vor. Hmm. Anscheinend ist das für mich ein Sommer Kriterium :)

 

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Unser Übernachtungsgast Sascha hat auch ein paar Empfehlungen hier gelassen.

Alben:

#1 Ryan Sheridan – The Day You Live Forever

#2 Philipp Poisel – Projekt Seerosenteich

#3 Linkin Park – Living Things

Songs:

#1 Philipp Poisel – Hab keine Angst (Projekt Seerosenteich)

#2 Linkin Park – Castle Of Glass

#3 Ryan Sheridan – Jigsaw

Playlist Mai 2013

Playlist Mai

Da die kreative WG eine sehr musikverliebte ist, gibt es zum Ende eines Monats immer die Playlist der Bewohner und so diese wollen, auch die der Übernachtungsgäste. Da wir noch mitten im Umzugschaos sind, ist für die momentan noch keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden, aber wir arbeiten dran.

Hier nun erstmal die musikalischen Werke, die uns diesen Monat begeistert haben:

Playlist Tanja

Eigentlich müsste ich aus gegebenem Anlass an dieser Stelle meine Schwäche für den Eurovision Song Contest eingestehen. Für viele eine der Sachen, die sie überhaupt nicht verstehen können. Ich hör die Unken schon sowas rufen wie: “Da hört dat Mädel sonst Thrash Metal und dann guckt die Ralf Siegel und seine Konsorten, ne ne ne!” So isses aber nun mal. Ich bin damit aufgewachsen und ich seh das total gerne. Nicht etwa weil ich die Musik so toll finde, sondern weil ich es einfach unterhaltsam finde. Meine Favoriten gewinnen auch nie. Dieses Jahr wäre mein Zieleinlauf Frankreich auf Platz 1 (die sind aber nur 23. von 26 Teilnehmern geworden), Niederlande Platz 2 (die sind immerhin 9. geworden) und Island Platz 3 (tatsächlich Platz 17) gewesen, dicht gefolgt von Norwegen (Platz 4 immerhin hätte ich da richtig gelegen). Optisches Highlight aus weiblicher Sicht war auf jeden Fall der italienische Beitrag – was für ein Augen- und Ohrenschmaus und bei den Teilnehmerinnen Frauen fand ich ganz klar die Norwegerin am gefälligsten fürs Auge. Doch da es ja um die Musik gehen soll, die man nicht nur einen Abend hört, sondern immer mal wieder, hier die TOP 3 meiner Musik im Wonnemonat Mai.

1 – Bonobo hat es mir diesen Monat mal wieder angetan. Sein neues Album “The North Borders” ist wieder so richtig gut und gleich das erste Stück hat sich schon ganz fest in mein Ohr und Herz geschlichen.

Bonobo – First Fires (feat. Grey Reverend)

2 – Belleruches letztes Album “Rollerchain” reiht sich für mich nahtlos in die guten Werke der Vergangenheit ein. Die Auswahl ist hier schwer, weil mir alle Stücke sehr gut gefallen.

Belleruche – Wasted Time

3- Aus meiner Alltime Lieblingslieder-Liste gibt es diesen Monat:

Black Hole Sun von Soundgarden, der Link führt allerdings zu einer unglaublich schönen Akustikversion von Chris Cornell, dem Kopf von Soundgarden.

Playlist Marcus

Tja, eigentlich habe ich ja die Bonobo CD gekauft… Natürlich höre ich die dann auch. Kann auch nie schaden, wenn die WG-Mitbewohnerin das auch gut findet. Aber es gibt ja noch mehr Musik!

Sehr gerne höre ich die Musik von Nils Frahm. Ich mag ja diese schlichten Arrangements sehr gerne, wenn die Musik gut ist, dann braucht man nicht viel Schnickschnack.

Musik, die es schon lange in meiner Sammlung gibt und die ich immer wieder gerne höre ist von Cinematic Orchestra. Am liebsten höre ich sie allerdings wenn es schon dunkel ist.

Ein Track, der mich nachhaltig beeindruckt hat aber noch nicht so ganz alt ist (nur ein paar Jahre 😉  ist Jazzanova – Look What You’re Doin’ To Me Featuring Phonte. Leider finde ich nur eine Hörprobe bei Amazon. Jazzanova kommen aus Deutschland und sind schon eine ganze Weile im Nu Jazz dabei, mit jazzigen, elektronischen Klängen. Das Album “Of all the Things” ist für Jazzanova untypsich, da es fast eine reine Soul-CD ist. Und das ohne irgendwie “Deutsch” zu klingen.