Category Archives: Fotos

Lieblingsfoto #4

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Wir waren in Wien zu einer Konferenz und einem Projekttreffen. Die eintägige Konferenz fand in der Urania statt, einem sehr beeindruckenden Gebäude der Wiener Volkshochschule, um genau zu sein im Dachsaal. Von dort aus hat man Zugang zur kleinen Dachterrasse des Gebäudes und wir haben nach Ende der Veranstaltung noch kurz inne gehalten. Das gab mir Gelegenheit oben zu sehendes Foto zu schiessen. Zu sehen ist hier der Uniqa Tower auf der gegenüberliegenden Donauseite.

Übernachtungsgast #2 – Roberto

Wie schön in dieser ungemütlichen Jahreszeit wieder einen Übernachtungsgast zu haben. Diesmal freuen wir uns sehr, dass Roberto diesen Monat zu Besuch bei uns ist.

Roberto ist mein Brieffreund, mit dem ich auch den Fototausch veranstalte und dem ich seit, hmmm seit wann genau weiß ich gar nicht mehr, aber ich glaube so ungefähr seit Mitte letzten Jahres Briefe schreibe und er mir, versteht sich. Ich freue mich sehr, dass er die Zeit gefunden hat vorbei zu schauen und finde seinen Beitrag sehr spannend und philosophisch. Aber seht selbst:

fuer tanja

Dieses Bild entstand vor kurzer Zeit mit einer hundealten kleinen Canon Ixus bei meinem Opa. Wir, auch ich, neigen heute dazu, alles in Ordnung zu bringen. Das Laub wird weggefegt, der Buxbaum rund, die Hecke eckig geschnitten und auch sonst muss jede Kleinigkeit in geregelte Bahnen gelenkt werden. In dieser alten Scheune ist nichts geregelt. Die Zeit, in Zusammenarbeit mit einigen Katzen und zahlreichen Spinnen, hat ihr Werk fast ungestört vollbringen können. Irgendwer stellte einige Dinge ab und überließ sie sich selbst. Keine Ordnung mehr. Auch wenn es technisch nicht perfekt ist, hilft mir das Motiv heute doch manchmal, die Ordnung Ordnung sein zu lassen und mich um die wichtigen Dinge, meine Freundin und unsere Tochter, zu kümmern.

ZUR PERSON:

Name: Roberto

Ich bin berühmt für meine allmorgendliche schlechte Laune. Dafür könnte man mich hassen.

Wenn ich ein Musikstück/-richtung wäre, wäre ich ein Zwei Stunden Set von Carl Cox mit anschließender Aufführung Beethovens 9. Sinfonie

Für Nadines Crème Brûlée lasse ich alles stehen und liegen.

Ich würde gerne ein Handwerk können. Als Bürosklave gefällt mir die Vorstellung, etwas Reales mit den eigenen Händen (er)schaffen zu können.

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war Kim Novak badete nie im See von Genezareth von Håkan Nesser und es war einfach gut. Schön geschrieben, spannend, mit sympathischen Charakteren.

Nicht nein sagen kann ich zu einer Runde mit dem Motorrad.

Ein Küsschen unserer Tochter Johanna macht mich glücklich.

An mir selbst mag ich am liebsten meine Gelassenheit.

Mein/e schlimmster/n Wesenszug/züge ist/sind Ich bin ungeduldig und nachtragend. Gelassenheit und Ungeduld in Kombination können für das Gegenüber sicher zum Kotzen anstrengend sein.

Für schöne Dinge wie Füller, Papier, Musik, gebe ich gerne mein Geld aus.

Ungerechtigkeit kann ich überhaupt nicht ertragen. Egal ob privat, bei der Arbeit oder in den Nachrichten. Ungerechtigkeit macht mich wütend.

Wenn ich freie Zeit habe, fahre ich am liebsten Motorrad. Das ist Balsam für die Seele, macht den Kopf frei ein bisschen Bewegung gehört auch dazu.

Um morgens wach zu werden, brauche ich Zeit, viel Zeit und ein bisschen Kaffee.

Ein Film, den man gesehen haben sollte, ist Forrest Gump. Meiner Meinung nach ein Gesamtkunstwerk

Mein Lieblingsutensil, um kreativ tätig zu sein, sind Schneidmatte, Lineal, Cutter oder irgendeine Kamera.

Lieblingszitat/Lebensmotto: Let your past make you better, not bitter. Aber das ändert sich ständig. Ich liebe Zitate.  

Und noch ein paar Sachen, die aus WG-Sicht wichtig sind:

Raucher oder Nichtraucher: Ex-Raucher, ein wichtiger Unterschied. Trotz mehrjähriger Abstinenz bin ich noch nicht darüber hinweg.

Bist Du ordentlich? Das kommt vor, manchmal bin ich sogar pedantisch.

Kannst Du kochen? Irgendwie schon. Ich könnte mich am Leben halten, jedoch würde es mangels Übung nicht so gut schmecken, wie ich es gern hätte.

Hund, Katze. Katzen haben Charakter. Man erkennt es daran, dass es keine Polizeikatzen gibt.

Kann man Dir Grünpflanzen anvertrauen? Klar, wenn man sie nicht mehr braucht. Das ist stark von Standort und Attraktivität der Pflanze abhängig. Sehe ich sie ständig, denke ich auch daran sie zu gießen. Gefällt sie mir nicht, wird sie sterben, auch wenn sie direkt vor der Kaffeemaschine steht.

In der Playlist im November werden dann auch noch die aktuellen Favoriten von Roberto auftauchen. Bis dahin müsst Ihr Euch aber noch ein bißchen gedulden.

 

Fotoaustausch # WASSER

Ich habe einen Brieffreund, Roberto, dem ich echte Briefe, also solche mit Füller auf Papier schreibe und der mir eben solche schreibt. Das ist toll und eine sehr schöne Art des Entschleunigens. Eine Huldigung an das Analoge und gleichzeitig eine Hilfestellung sich auf das Wesentliche zu reduzieren und die vergangenen Tage und Wochen revue passieren zu lassen. Schon sehr am Anfang unseres Kontakts haben wir festgestellt, dass wir beide gerne fotografieren und so ist die Idee entstanden einen Fotoaustausch zu einem vorher festgelegten Thema zu machen. Wir hatten bereits die Themen: FÜLLER, SCHATTEN, TIERE, 9 UHR und das letzte Thema war WASSER. Da ich es nie zeitnah schaffe, die Fotos entwickeln zu lassen und da sowohl Roberto als auch ich digital fotografieren, ist es doch irgendwie naheliegend, es auch digital zu benutzen und so ist nun der Fotoaustausch auf die kreative WG zu gewandert.

Heute fangen wir damit an und ich zeige Euch unsere beiden Bilder zum Thema Wasser. Zuerst Robertos:

LONDON TIEFENORT

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Ich finds total super. Es hat so ein bißchen was von Edgar Wallace Filmen.

 

 

Und hier mein Beitrag. Ich nenne es:

DIE ZWEI AGGREGATZUSTÄNDE

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Die Wasserflasche stand bei großer Hitze auf meiner Fensterbank im Büro kurz bevor ein Gewitter aufzog.

 

Das nächste Thema ist VESPA! Wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

Lieblingsfoto #3

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Mit diesem Bild fing alles an.

Als ich dereinst mit Freunden das Bauhaus in Dessau besichtigt habe, hatte ich das Glück diesen Einfall zu haben. Ich habe also den Rasen betreten und einen Kniefall vor dem Hauptgebäude gemacht um diesen Winkel hinzubekommen und als ich das Ergebnis gesehen habe, dachte ich: “Mensch, das ist wirklich gar nicht schlecht geworden. Vielleicht ist Fotografieren ja wirklich was für mich.”

Von da ab habe ich Marcus’ kleine Ixus überall hin mitgeschleppt und probiert und probiert. Kulminiert ist das Ganze natürlich dann in dem besten Geburtstagsgeschenk aller Zeiten: meiner eigenen Kamera.

Lieblingsfoto #2

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Marcus und ich waren diese Woche dienstlich in Bern, der ruhigsten Hauptstadt in der ich je war. Aber wen wundert das bei 138 000 Einwohnern. Ich mag die Schweiz eh super gern und bin wieder einmal bestätigt worden, dass die Schweizer sehr freundlich und höflich sind, gerne zaudern und sich oft bedanken. Alles in Allem ein sehr angenehmes Miteinander. Unser Besuch war nur sehr kurz (gerade einmal 24 Stunden hatten wir Aufenthalt), aber dafür sehr intensiv. Einen von zahlreichen Terminen hatten wir im Haus der Kantone. Die Außenfassade, die aus einem uns allen unbekannten grünlichen Material bestand, war so interessant gegliedert, dass ich oben zu sehendes Foto schiessen konnte.

Lieblingsfoto #1

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Bei meinem letzten Besuch im Bauhaus in Dessau entstand dieses Foto. Ich habe selten an einem Ort soviele Fotos gemacht, wie dort und einige davon gehören zu meinen absoluten Lieblingen. So auch dieses. Das Zusammenspiel von Bauhaus-Architektur mit Bauhaus-Möbeln ergab, wie ich finde, eine sehr harmonische Einheit. Außerdem habe ich zu der Zeit sehr viel Schwarz-Weiß fotografiert, was mir bei diesem Foto besonders gut gefällt.