All posts by Tanja

Lieblink #3

OrangePetals610

Farben sind was wunderbares, aber ich tendiere bei allem was ich gestalte, wenn ich ehrlich bin, immer zu den Farben, die ich auch mag. Es gibt große Teile der Farbpalette, die ich vernachlässige oder ignoriere. Blau, Rosa und Lila gehören dazu. Aber das ist auch menschlich, denn Farben sind oftmals auch eine emotionale Sache, die viel mit Erinnerungen oder Sympathien zu tun haben. Wenn ich mal wieder das Gefühl habe, ich könnte mal wieder über den Tellerrand meiner beschränkten Vorlieben schauen, gehe ich auf Seiten wie:

www.design-seeds.com

wo es tausende Farbpaletten gibt. In diesem Fall aus Fotos zusammengestellt. Es gibt noch mehr hilfreiche Seiten dieser Art und vielleicht stelle ich noch die ein oder andere hier vor.

Playlist Dezember

Playlist Dezember

Playlist Tanja

Natürlich gab es im Dezember in der kreativen WG auch das ein oder andere Weihnachtslied zu hören. Ich habe daher mal einige meiner liebsten zusammengestellt. Zwei CDs höre ich in dieser Zeit besonders gern: If on a Winter’s night von Sting und Christmas Cornucopia von Annie Lennox. Bei beiden mag ich die Mischung und auch den Interpreten daher auch zwei Beispiele aus diesen Werken. Daneben mag ich schwedische Weihnachtslieder sehr, die oft sehr fröhlich sind. Nicht so getragen und ernst, wie viele deutsche Kompositionen.

Annie Lennox – God rest ye merry gentlemen – das ist eh eines meiner Lieblingslieder für die Weihnachtszeit und ich mag die Interpretation von einer der besten Popsängerinnen (in meinen Ohren) sehr gern.

Sting – If on a winter’s night – das komplette Album kann man sich bei youtube anhören

Und weil ich Acappella-Gesang viel abgewinnen kann gibt es noch ein Werk von Maybebop.

Gummibaum beschäftigt sich damit wie ein türkischer Mitbürger Weihnachten in Deutschland erlebt. Ich finde das super und auch sehr wahr.

Ich hoffe Ihr hattet schöne Weihnachtstage und kommt gut ins neue Jahr.

Playlist November

Playlist November

Playlist Roberto

Da wir ja in diesem Monat einen Übernachtungsgast hatten, für den Musik ebenfalls sehr wichtig ist, hier zunächst die aktuellen Lieblingsstücke von Roberto (und YEAH ein Tribut an meine Leidenschaft für Metal ist auch dabei;):

Moloko – the time is now:

Läuft der Song mal wieder im Auto, könnte es passieren, dass ich beim mitzappeln durchs Dach hüpfe.

Casper feat. Thees Uhlmann – XOXO:

Thees Uhlmann sowieso und Casper dazu machen großartige deutsche Musik.

Metallica – Sad but True:

Mein Tribut an die Bloggerin. Wenn mal wieder so ein nerviger Arbeitstag vorbei ist, kommt Metallica live in Mexico Citiy 2009 in den CD-Player. Es reißt mich mit wie das Publikum feiert und die Band abgeht. Ich habe Metallica zweimal live gesehen. Obwohl ich im Herzen wohl immer der elektronischen Musik treu sein werde, waren diese Konzerte legendär.

Playlist Tanja

Gott sei Dank ist es mit der Weihnachtsmusik nicht wie mit Lebkuchen und Spekulatius, die sich ja seit Ende August bereits aufdringlich im Supermarkt in Szene setzen. Last Christmas einen Monat lang zu ertragen ist schon hart genug, daher gibt es von mir auch noch keine Weihnachtsmusik sondern die Highlights des Monats. Ohne Glockenklang und Engelsstimmen.

Aber ein bißchen feierlich wird es dennoch.

Auf der Wissenswürze habe ich eine neue Rubrik eingeführt, die ich hochtrabend Sonntagsmatinée genannt habe. Dort werde ich in unregelmäßigen Abständen Fundstücke im Bereich der Klassischen Musik vorstellen. Und zack habe ich mir selbst einen Ohrwurm verpasst.

Karl Jenkins – Palladio

Daneben habe ich seit längerer Zeit bei Tim und Bine mal wieder das Album Zaz von der gleichnamigen Sängerin gehört und das finde ich gerade in solch trüben Wetterlagen, wie wir sie in den letzten Wochen hatten sehr erfreulich und lebendig.

Zaz – Je veux

Und dann habe ich auch mal wieder was aus “alten” Zeiten aufgelegt. Früher häufig gehört und auch regelmäßig habe ich die erste Scheibe von Massive Attack schon sehr lange nicht mehr bewusst gehört. Vom Album Blue Line gibt es diesen Monat

Massive Attack – Unfinished sympathy

[UPDATE:]

Playlist Marcus

Tanja hatte mir die Parodie eines gerade angesagten Videos von Kanye West gezeigt. Über diesen Umweg wurde ich an meine Leidenschaft für Samples erinnert, also jene mehr oder weniger langen Musikschnippsel, die in neue Musikstücke eingebettet werden. Das fängt damit an, dass ganz kleine, kaum wiedererkennbare Töne, verwendet werden. Im Extremfall werden sogar zwei oder mehr Musikstücke möglichst unbearbeitet und ziemlich lange Samples ineinander gemischt um so ein sogenanntes Mashup zu erstellen. Das Thema Mashup bietet Stoff für einen eigenen Blog oder zumindest einen eigenen Eintrag.

Manchmal besteht das Stück eigentlich aus fast nichts anderem als dem Sample so dass man eher von einem Nachspielen als von einem neuen Stück reden müsste. Da finde ich es dann meistens eher schade, dass nicht das Original gespielt wird. Kennt Ihr Pastime Paradise von Stevie Wonder? Nein? Dann werdet Ihr wohl eine Überraschung erleben 😉

Oft finde ich die neuen Versionen interessant, besser kann ich fast nie sagen, denn ich bin der Meinung, wenn richtig gut gesampled wurde, kann man es mit dem Ursprung gar nicht mehr vergleichen, weil etwas Neues entstanden ist. Wahrscheinlich kennt Ihr alle Tainted Love von Soft Cell, aber richtig cool finde ich auch das Original von Gloria Jones aus dem Jahre 1964. Aber ich bin auch ein Soul und Motownfan.

Schließlich und endlich möchte ich noch das Stück vorstellen aus dem Kanye West sich bei seiner letzten (?) Single sehr ausgiebig bedient hat und wo mir persönlich das Original auch besser gefällt, aber das ist natürlich wie immer bei Musik eine Geschmacksfrage. Spannend und interessant ist das Ausgangsmaterial allemal, wenn ich es denn mal so schnöde bezeichnen darf, denn es ist für Herrn West schließlich Arbeitsmaterial. Ponderosa Twins Plus One – Bound.

Einen habe ich aber doch  noch. Sozusagen ein Schlüsselerlebnis was mein Interesse für Samples angeht. Ich habe Mitte der Neunziger Jahre in Schweden eine Radiosendung gehört, die sich mit eben diesem Thema beschäftigt hatte, Samples und das oft unbekannte musikalische Ausgangsmaterial wurden vorgestellt. Und aus der Zeit ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben Marlena Shaw mit Woman of the Ghetto. Ein tolles Stück, aber mit gesellschaftkritischem und unter die Haut gehendem Inhalt. Den Sound kannte ich vorher so auch nur von Blue Boy – Remember Me. Hier finde ich jetzt gerade keinen funktionierenden Link auf ein Hörbeispiel, aber ich glaube, das Stück dürfte vielen auch so bekannt sein. Viel Spaß mit der Musik!

Lieblingsfoto #4

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir waren in Wien zu einer Konferenz und einem Projekttreffen. Die eintägige Konferenz fand in der Urania statt, einem sehr beeindruckenden Gebäude der Wiener Volkshochschule, um genau zu sein im Dachsaal. Von dort aus hat man Zugang zur kleinen Dachterrasse des Gebäudes und wir haben nach Ende der Veranstaltung noch kurz inne gehalten. Das gab mir Gelegenheit oben zu sehendes Foto zu schiessen. Zu sehen ist hier der Uniqa Tower auf der gegenüberliegenden Donauseite.

Typographische Poster #5

Fehler sind nur dann Fehler

Wir arbeiten ja im Bereich Lebenslanges Lernen und das ist ein spannendes Feld, kann ich Euch sagen. Wenn man sich ein bißchen mit Lernen und Entwicklung beschäftigt, stellt man fest, dass man wirklich immer und überall bereit ist etwas neues zu lernen oder aber auch lernen muss, Sachen anders zu machen. Ich werde lernen müssen meine file-Namen mehr dem Inhalt entsprechend zu benennen, denn nicht nur im Büro, wo die lieben Kollegen völlig zu recht darauf hinweisen, dass Namen wie Draft Tanja 1 nicht wirklich verraten was sich dahinter verbirgt und es mehr als mühsam ist 15 Postkartenentwürfe einzeln anzuschauen, nein, auch zu Hause pflege ich diese Unart und muss meine bereits gemachten Entwürfe manchmal alle nochmal durchsehen um zu finden, was ich suche. Ganz schön blöd. Aber manchmal findet man bei einer solchen Suchaktion auch was Schönes und Unverhofftes. So wie heute. Also hier ein neues Werk aus der Reihe der Typografie-Poster. Viel Spaß damit und um es mit Helge Schneider zu sagen: Immer schön lernen, lernen, popernen.

Übernachtungsgast #2 – Roberto

Wie schön in dieser ungemütlichen Jahreszeit wieder einen Übernachtungsgast zu haben. Diesmal freuen wir uns sehr, dass Roberto diesen Monat zu Besuch bei uns ist.

Roberto ist mein Brieffreund, mit dem ich auch den Fototausch veranstalte und dem ich seit, hmmm seit wann genau weiß ich gar nicht mehr, aber ich glaube so ungefähr seit Mitte letzten Jahres Briefe schreibe und er mir, versteht sich. Ich freue mich sehr, dass er die Zeit gefunden hat vorbei zu schauen und finde seinen Beitrag sehr spannend und philosophisch. Aber seht selbst:

fuer tanja

Dieses Bild entstand vor kurzer Zeit mit einer hundealten kleinen Canon Ixus bei meinem Opa. Wir, auch ich, neigen heute dazu, alles in Ordnung zu bringen. Das Laub wird weggefegt, der Buxbaum rund, die Hecke eckig geschnitten und auch sonst muss jede Kleinigkeit in geregelte Bahnen gelenkt werden. In dieser alten Scheune ist nichts geregelt. Die Zeit, in Zusammenarbeit mit einigen Katzen und zahlreichen Spinnen, hat ihr Werk fast ungestört vollbringen können. Irgendwer stellte einige Dinge ab und überließ sie sich selbst. Keine Ordnung mehr. Auch wenn es technisch nicht perfekt ist, hilft mir das Motiv heute doch manchmal, die Ordnung Ordnung sein zu lassen und mich um die wichtigen Dinge, meine Freundin und unsere Tochter, zu kümmern.

ZUR PERSON:

Name: Roberto

Ich bin berühmt für meine allmorgendliche schlechte Laune. Dafür könnte man mich hassen.

Wenn ich ein Musikstück/-richtung wäre, wäre ich ein Zwei Stunden Set von Carl Cox mit anschließender Aufführung Beethovens 9. Sinfonie

Für Nadines Crème Brûlée lasse ich alles stehen und liegen.

Ich würde gerne ein Handwerk können. Als Bürosklave gefällt mir die Vorstellung, etwas Reales mit den eigenen Händen (er)schaffen zu können.

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war Kim Novak badete nie im See von Genezareth von Håkan Nesser und es war einfach gut. Schön geschrieben, spannend, mit sympathischen Charakteren.

Nicht nein sagen kann ich zu einer Runde mit dem Motorrad.

Ein Küsschen unserer Tochter Johanna macht mich glücklich.

An mir selbst mag ich am liebsten meine Gelassenheit.

Mein/e schlimmster/n Wesenszug/züge ist/sind Ich bin ungeduldig und nachtragend. Gelassenheit und Ungeduld in Kombination können für das Gegenüber sicher zum Kotzen anstrengend sein.

Für schöne Dinge wie Füller, Papier, Musik, gebe ich gerne mein Geld aus.

Ungerechtigkeit kann ich überhaupt nicht ertragen. Egal ob privat, bei der Arbeit oder in den Nachrichten. Ungerechtigkeit macht mich wütend.

Wenn ich freie Zeit habe, fahre ich am liebsten Motorrad. Das ist Balsam für die Seele, macht den Kopf frei ein bisschen Bewegung gehört auch dazu.

Um morgens wach zu werden, brauche ich Zeit, viel Zeit und ein bisschen Kaffee.

Ein Film, den man gesehen haben sollte, ist Forrest Gump. Meiner Meinung nach ein Gesamtkunstwerk

Mein Lieblingsutensil, um kreativ tätig zu sein, sind Schneidmatte, Lineal, Cutter oder irgendeine Kamera.

Lieblingszitat/Lebensmotto: Let your past make you better, not bitter. Aber das ändert sich ständig. Ich liebe Zitate.  

Und noch ein paar Sachen, die aus WG-Sicht wichtig sind:

Raucher oder Nichtraucher: Ex-Raucher, ein wichtiger Unterschied. Trotz mehrjähriger Abstinenz bin ich noch nicht darüber hinweg.

Bist Du ordentlich? Das kommt vor, manchmal bin ich sogar pedantisch.

Kannst Du kochen? Irgendwie schon. Ich könnte mich am Leben halten, jedoch würde es mangels Übung nicht so gut schmecken, wie ich es gern hätte.

Hund, Katze. Katzen haben Charakter. Man erkennt es daran, dass es keine Polizeikatzen gibt.

Kann man Dir Grünpflanzen anvertrauen? Klar, wenn man sie nicht mehr braucht. Das ist stark von Standort und Attraktivität der Pflanze abhängig. Sehe ich sie ständig, denke ich auch daran sie zu gießen. Gefällt sie mir nicht, wird sie sterben, auch wenn sie direkt vor der Kaffeemaschine steht.

In der Playlist im November werden dann auch noch die aktuellen Favoriten von Roberto auftauchen. Bis dahin müsst Ihr Euch aber noch ein bißchen gedulden.

 

Playlist Oktober

Playlist Oktober

Playlist Tanja

TRIVIUM, neben Metallica meine absoluten Lieblingsmetaller haben Mitte des Monats ein neues Album herausgebracht und das habe ich mir auch direkt zugelegt. Und auch wenn es Fans gibt, denen das neue Machwerk der Thrashmetal-Band aus Orlando zu wenig geshouted (oder auch gekreischt) ist, finde ich persönlich das ja wiederum gut. Ich mag auch einfach die Stimme von Matthew Heafy. Und in dem Stück Wake (The end is nigh) zeigt er auch mal wieder eindrucksvoll, dass auch Metal-Frontmänner singen können. Übrigens: die ersten 1:40 sind sicher auch für Nicht-Metalfans hörbar, aber dann geht es doch etwas heftiger zur Sache. Ich steh drauf, aber das ist ja Geschmackssache.

Wake (The end is nigh)

Ebenfalls ein neues Album veröffentlichte mein liebster Electro Swinger PAROV STELAR. Es ist ein Doppelalbum, was ja im ersten Moment Grund zur Freude war, nur leider, als treuer Fan habe ich bereits so ziemlich alles von ihm, was man kaufen kann und daher sind mindestens 11 der 25 Lieder bereits auf anderen CDs, die ich schon habe. Sowas nervt mich, daher habe ich einfach nur den Titel heruntergeladen, den ich so richtig gut fand. Besonders ab 0:47.

She ain’t got no money

Einen Künstler den ich gerade erst entdeckt habe ist TRICKY und das obwohl der Brite als einer der Godfather of Triphop gilt, seit 1995 fleissig Alben veröffentlicht und an den ersten beiden Scheiben von Massive Attack beteiligt war. Sein neuestes Werk False Idols wurde im Mai diesen Jahres herausgebracht und ist, soweit ich es gelesen habe, in der Fachpresse gefeiert worden. Ich habe ihn, wie gesagt, gerade erst kennengelernt und bin nachhaltig begeistert. Hier ein Beispiel:

Nothing Matters

 

Playlist Marcus

Die von mir gewählte Musik hat nichts mit Metal zu tun, am ehesten hat sie noch Schnittmengen mit Tricky. Dieser Mix von Submerse hat mir auf Anhieb gut gefallen und gefiel mir mit jedem Mal hören sogar noch besser.