Infographik #1

12 Taten des Herakles

Ich liebe Wissen. Aber – vielleicht auch bedingt durch mein zunehmendes Alter – ich kann mir nicht mehr alles merken. Manchmal bringt es mich zur Verzweiflung, wenn ich nur noch 5 der 7 Weltwunder zusammenkriege oder andere Listen dieser Art. Daher muss ich mir Brücken bauen, Hilfestellungen um Sachen besser zu behalten und ganz klar: wenn etwas schön visualisiert ist, merk ich es mir besser. Also bin ich auf die Suche gegangen, nach Infographiken mit Fakten und Wissenswertem, was mich interessiert und wurde nicht fündig. Jedenfalls nicht in einer Art und Weise wie es mir gefällt und zusagt. Wie so oft dachte ich mir: Selbst ist die Frau und habe jetzt angefangen meine eigenen Infographiken zu gestalten, zu Themen, die ich spannend finde und Ihr hoffentlich auch. Anfangen möchte ich mit Herakles und seinen 12 Taten und von heute beginnend jeden Monat eine neue Infographik veröffentlichen. Wie immer nur kurz der Hinweis, dass ich die Sachen, die ich erstelle jedem unter Creative Commons zur Verfügung stelle, ich möchte aber gerade bei den Postern nicht überall das Logo drauf bauen.

BY Namensnennung — Sie müssen den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.

NCKeine kommerzielle Nutzung — Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.

NDKeine Bearbeitung — Dieses Werk bzw. dieser Inhalt darf nicht bearbeitet, abgewandelt oder in anderer Weise verändert werden.

Also druckt es aus und hängt es auf, erinnert Euch und trainiert Euer Gedächtnis und hier noch das Ganze als pdf: 12 Taten des Herakles

Typografische Poster #2

Think out of the box DKWG

THINK OUT OF THE BOX. Wie wahr. Ich finde es ganz oft extrem wichtig für den Prozess, dass mindest eine Person dabei ist, die ausserhalb der BOX denkt. Bei der Recherche woher diese Redewendung stammt, bin ich auf dieses bekannte Rätsel gestossen, das als ein typisches Beispiel dafür gilt, dass man nur dann eine Lösung findet, wenn man ausserhalb der gängigen Rahmen denkt. Frage: Wie kann man diese Punkte mit nur vier Linien miteinander verbinden?

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Die Antwort:

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Legendär und immer wieder beeindruckend einfach, wenn man außerhalb der Box denkt.

Playlist Juni 13

Playlist Juni13

Wenn man im Juni verstärkt Weihnachtslieder im Kopf hat, stimmt definitiv etwas mit dem Wetter nicht. Aber unabhängig davon gab es wieder einige nette Stücke, die den Monat ein wenig freundlicher gestaltet haben:

Playlist Tanja

Ich habe diesen Monat wieder mal eine wilde Mischung von Lieblingsstücken.

1.  Tomahawk – Captain Midnight besonders ab 1:27 und Mike Patton, der ehemalige Sänger von Faith no more ist und bleibt einer der Coolsten!

2.  Aus der eher soulig funkigen Ecke ist es diesen Monat John Legend & The Roots – Compared to what  John Legend ist auch solo einfach genial. Ich finde seine Stimme super.

3. Wenn ich auf Reisen bin, habe ich immer meinem MP3 Player dabei, daher höre ich dann auch wieder Lieder, die ich sonst nicht so oft höre. Aus der Cross over Ecke war das in diesem Monat von 12 Stones das Stück Fade away. Der Sänger ist übrigens die männliche Stimme, die man in den meisten Evanescenes Stücken hört.

Außerdem befindet sich Ryan Sheridan mit Jigsaw gerade in meiner Dauerhörschleife, den ich erst durch Sascha entdeckt habe. Sehr cool!

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Playlist Marcus

Ich habe als Motto für meine Selektion den Sommer im weiteren Sinne gewählt.

1. Ein Stück dass ich irgendwie mit Sommer in Verbindung bringe ist Honeydew von Mr. Scruff. Vielleicht weil es so entspannt klingt, wie ich mir einen Sommer wünschen würde.

2. Auch ein immergrünes Stück, das gute Laune verbreitet und somit für den Sommer geeignet ist: Dream Come True von The Brandnew Heavies. Hier in der originalen Version von 1990, die meine Lieblingsversion ist. Man achte auf den sehr coolen Bass und die groovige Rhythmusgitarre.

3. Eigentlich wollte ich als dritten Song Lola’s Theme von The Shapeshifters wählen, aber die GEMA möchte nicht, dass man sich das in Deutschland anhören kann. Dann wähle ich eben von Sylk130 feat. Twyla: I can’t Wait im Alex Kidd Remix. Der Track fängt recht hart an, aber noch vor der Hälfte des Stückes kommt etwas Harmonie hinzu und dann offenbart sich das Stück als funkige Soulperle. Und auch hier kommt wieder eine groovige Rhythmusgitarre vor. Hmm. Anscheinend ist das für mich ein Sommer Kriterium :)

 

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Unser Übernachtungsgast Sascha hat auch ein paar Empfehlungen hier gelassen.

Alben:

#1 Ryan Sheridan – The Day You Live Forever

#2 Philipp Poisel – Projekt Seerosenteich

#3 Linkin Park – Living Things

Songs:

#1 Philipp Poisel – Hab keine Angst (Projekt Seerosenteich)

#2 Linkin Park – Castle Of Glass

#3 Ryan Sheridan – Jigsaw

Bioenergie

Mitte Juni, während der Hitzewelle, war ich auf einem Projekttreffen in Baden-Baden. Im Rahmen des Projekts Danubenergy haben wir die “Eigenbetrieb Umwelttechnik” der Stadt besucht. Beim Projekt geht es darum, wie man aus Gras, das sonst nicht weiter genutzt oder kompostiert würde, noch Briketts oder Pellets gewinnen kann. Während bei Danubenergy mobile und dezentral einsetzbare Anlagen verwendet werden, gibt es in Baden-Baden schon eine stationäre Anlage im industriellen Maßstab. Einige Stationen der Anlage habe ich schnell im Stehen skizziert und später koloriert.  Dauert zwar länger als ein Foto zu machen, aber dafür kann ich mich jetzt noch sehr gut an die Besichtigung erinnern.

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biomix

 

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brikettierung

Lieblingsfoto #1

stilleben wasili

Bei meinem letzten Besuch im Bauhaus in Dessau entstand dieses Foto. Ich habe selten an einem Ort soviele Fotos gemacht, wie dort und einige davon gehören zu meinen absoluten Lieblingen. So auch dieses. Das Zusammenspiel von Bauhaus-Architektur mit Bauhaus-Möbeln ergab, wie ich finde, eine sehr harmonische Einheit. Außerdem habe ich zu der Zeit sehr viel Schwarz-Weiß fotografiert, was mir bei diesem Foto besonders gut gefällt.

Sketchnotes Tanja #1

essential 8

Ich betreibe Sketchnotes seit ca. 2-3 Jahren. Genau kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Ich weiß noch, dass ich vor ungefähr zwei Jahren in Zagreb bei einem Vortrag der Burnout-Expertin Christina Maslach, das erste Mal so gezeichnet habe, dass es hinterher nicht nur von mir benutzt werden konnte. Aber auch davor habe ich schon reichlich Mindmaps gebastelt. Dann bin ich auf Graphic Facilitating gestossen (zunächst über die Kommunikationslotsen, die, die sensationellen Bikablos von Neuland gebaut haben) und anschließend bin ich auf Amerika und die vielen guten Leute dort aufmerksam geworden. Amerika ist da soviel weiter und fortschrittlicher, dass ich inzwischen nur noch Literatur auf Englisch lese.

Graphic Facilitating ist quasi das gleiche wie Sketchnotes nur in groß. Während Sketchnotes in der Größe meistens über DIN A4 nicht hinausgehen, kann die Arbeit eines Graphic Facilitators mehrere Quadratmeter umfassen und ist daher besonders gut für Veranstaltungen, bei denen man gleich die Ergebnisse des “visuellen Protokolls” mit in die Veranstaltung integrieren möchte. Ich habe das bislang einmal gemacht mit sensationell positivem Feedback und anschließendem Muskelkater in der Schulter (6 Metaplanwände, die höher sind als man selbst, an einem Vormittag zu bemalen ist doch etwas anstrengender als 6 DIN A4 Blätter).  Die auch in Deutschland bekannteste Vertreterin der großen Variante ist wahrscheinlich Brandy Agerbeck, die auf ihrer Seite Loosetooth.com bereits viel bietet, inzwischen aber auch Bücher zum Thema veröffentlicht.

Der Guru der Sketchnoter ist sicherlich Mike Rohde, der Gründer der sketchnote army, bekannt ist aber auch Eva-Lotta Lamm, eine Deutsche, die inzwischen Userinterface Designerin bei Google in London ist.

Und dann gibt es wahrscheinlich inzwischen tausend Leute, wie mich, die irgendwann (bei mir war das in Studententagen) gedacht haben: “Wofür schreib ich eigentlich bei dieser Vorlesung mit?” Nachhaltig waren dieses eliptischen Sätze und fragmentarischen Kommentare nämlich bei mir nie und auch wenn ganze Wälder gerodet wurden, um die Tonnen von Papier herzustellen, die ich während meines Studiums beschrieben habe, konnte ich 99% davon nach wenigen Wochen in den Altpapierkontainer übergeben, weil sich selbst mir nicht mehr erschloss, was dort genau stand. So kamen nach und nach Kürzel, Symbole und in erster Linie Pfeile dazu, die nach und nach Ordnung in das Chaos brachten und zunehmend, lange ausgeschriebene Sätze überflüssig machten und die Nachhaltigkeit nahm stetig zu. Heute bin ich noch lange nicht fertig mit meiner Formensprache, aber ich bin auf einem guten Weg und die vielen Sketchnotes, die ich seitdem gemacht habe, nutze ich immer wieder um mir Gedankengänge nochmal vor Augen zu führen und mich zu erinnern, welche Ideen und Prozesse es gab. Heute beginne ich damit meine Sketchnotes hier zu veröffentlichen, was mich zu der Idee brachte mit etwas Grundlegendem zu beginnen. Denn die Frage, die meistens als erstes ertönt ist: Kann ich das auch lernen? Und die Antwort ist ganz klar: JA! Als ersten Schritt gibt es daher heute die Essential 8 von Brandy Agerbeck.

Zum Üben eigenet sich alles: Buch, Artikel, Videovortrag, Fernsehsendung, Podcast …  Nur los

wie heißt es so schön.

IF YOU NEVER TRY – YOU WILL NEVER KNOW!

Typografische Poster #1

It s not what you look at

Im Rahmen einer größeren Aktion, den tatsächlichen Flur der kreativen WG zu verschönern, habe ich eine Reihe von typographischen Postern entworfen, die ich hier, neben anderen Werken aus diesem Bereich nach und nach vorstellen werde. An dieser Stelle nur ein kleiner Hinweis: Alle Sachen, die wir hier veröffentlichen sind in unserer Urheberschaft oder der unserer Übernachtungsgäste, es sei denn es steht explizit etwas anderes dabei. Viele der Fonts, die ich benutze sind nur für den privaten Nutzen freigegeben. Bitte beachtet das. Vielen Dank und viel Spaß.

Übernachtungsgast #1 – Sascha

Nachdem wir nun das größte Umzugschaos beseitigt haben, gibt es auch gleich den ersten Übernachtungsgast. Kurze Wege sind am Anfang ja immer wichtig und wenn man die kreativen Menschen jeden Tag bei der Arbeit sieht, ist das nur von Vorteil.

Sascha stellt sich gleich mal selbst vor und ich bin so froh, dass er von allen tollen Bildern, die er schon geschossen hat mein Lieblingsmotiv ausgesucht hat. Aber Sascha ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse und wird bestimmt nochmal hier übernachten und sein Können zur Schau stellen. Jetzt übergebe ich aber erst mal das Wort:

Jipie, ich bin der erste Gast auf diesem Blog. Ich freu mich.

Doch wer ist ich? Na klaro, ich bin ich. Der Sascha! Ein sarkastischer, ironischer, witziger, verspielter, verträumter, manchmal launischer, temperamentvoller und aufbrausender aber doch ein ganz netter Typ, der gerne fotografiert und viel Musik hört.

Meine liebe Kollegin hat also was Neues erschaffen! Nu gut. Gefällt mir die Idee. Auch die Aufmachung und das Design dieser Seite. Hast du fein gemacht, liebe Tanja.

Und nu? … Ach ja, ich sollte was Kreatives schreiben und posten!

Nun gut, dann wollen wa mal!

4

 

Tada, da ist es/er. Mein derzeitiges Lieblingsfoto. Der Walkmanman.

Die Aufnahme entstand während einer Stadttour durch die Göttinger Innenstadt und war eines meiner ersten Streetaufnahmen.

Ich ging da also mit meiner „alten Dame“, der Canon 5D und aufgesetzten 50mm/f1.8, durch die City und da sah ich ihn. Meinen Superhelden. „The Walkmanman“. Ein moderner Held der 20. Jahrhunderts. Ein Lebensretter, wie er in Büchern steht und sich die Amerikaner schon immer gewünscht haben. Besser als Superman alle mal. Ja Superman, du bist gemeint. Mal ehrlich. Du trägst einen hautengen Catsuit und dann auch noch den Schlüpper auf, statt unter dem Anzug. Dazu noch in Rot. Geht gar nicht!!!

Aber zurück zum Thema!

Also, bewusst wurde mir das aber erst, als ich zuhause am Bildschirm saß. Ich dachte mir, boa, das ist es. Hammer, klasse, spitze, echt dufte. Ehrlich jetzt, das ist der Oberknüller. Ne, jetzt mal ganz im Ernst, einfach nur mega, superduper, der Oberknüller -ach den hatten wa schon-. Aber ihr wisst, was ich meine, oder?!?

Mit meiner Begeisterung, Freude und dem Herzrasen, habe ich noch ein bisschen an den Farbreglern gespielt und fertig war das Bild und konnte somit bei 500px & Co veröffentlicht werden.

Nun ist er auch hier gelandet und fühlt sich auf Anhieb wohl!

Bis denne,

Sascha

ZUR PERSON:

Name: Sascha

Spitzname: Tausendsascha (habe ich meinen Kollegen zu verdanke ;-))

Ich bin berühmt für meine freundliche Art, mein Humor und mein Lächeln. Für meine Multitaskingfähigkeit.

Wenn ich ein Musikstück/-richtung wäre, wäre ich eine gute Mischung aus allem.

Für ein gutes Foto lasse ich alles stehen und liegen.

Ich würde gerne schnell einen Menschen lesen können (wie der Menthalist).

New York möchte ich unbedingt mal sehen/besuchen/erleben.

Das letzte Buch, dass ich gelesen habe, war Trigger von Wulf Dorn und es war sehr spannend mit einer überraschenden nicht vorhersehbaren Wendung am Schluss.

eine/r 1DX mit einem 16-35mm 2.8, 24-70mm 2.8, 70-200mm 2.8, 24mm 1.4, 35mm 1.4, 50mm, 1.2, 85mm 1.2, 135mm 2.0, 200mm 2.8 würden mich glücklich machen. Und eine hübsche Frau natürlich 😉

Für Fotoequipment, Kino und gutes Essen gebe ich gerne mein Geld aus.

Arroganz kann ich überhaupt nicht ertragen.

Wenn ich freie Zeit habe, gehe ich am liebsten fotografieren und schlafen.

Um morgens wach zu werden, brauche ich eine lange Dusche und 1-5 Kaffee.

Ich würde gerne eine eigene Kamera erfinden.

Ein Film, den man gesehen haben sollte, ist Schindlers Liste.

Vor selbstlosen Menschen habe ich Respekt.

Michael Jackson hätte ich gerne getroffen.

Ohne Musik könnte ich nicht leben.

Mein Lieblingsutensil, um kreativ tätig zu sein, sind meine Kamera und Lightroom/Photoshop

Lieblingszitat/Lebensmotto: Ein Lächeln am Morgen ist wie die Sonne, die uns durch den Tag begleitet. /  Träume nicht dein Leben – sondern lebe deinen Traum.

Und noch ein paar Sachen, die aus WG-Sicht wichtig sind:

Raucher oder Nichtraucher: Nichtraucher

Bist Du ordentlich? Bin ein Single-Mann 😉

Kannst Du kochen? Ja

Hund, Katze oder Pandabär

Kann man Dir Grünpflanzen anvertrauen? Siehe „Bist Du ordentlich“

Im WG-Leben brauche ich Hilfe, wenn ich aufstehen soll.