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Playlist Juni 13

Playlist Juni13

Wenn man im Juni verstärkt Weihnachtslieder im Kopf hat, stimmt definitiv etwas mit dem Wetter nicht. Aber unabhängig davon gab es wieder einige nette Stücke, die den Monat ein wenig freundlicher gestaltet haben:

Playlist Tanja

Ich habe diesen Monat wieder mal eine wilde Mischung von Lieblingsstücken.

1.  Tomahawk – Captain Midnight besonders ab 1:27 und Mike Patton, der ehemalige Sänger von Faith no more ist und bleibt einer der Coolsten!

2.  Aus der eher soulig funkigen Ecke ist es diesen Monat John Legend & The Roots – Compared to what  John Legend ist auch solo einfach genial. Ich finde seine Stimme super.

3. Wenn ich auf Reisen bin, habe ich immer meinem MP3 Player dabei, daher höre ich dann auch wieder Lieder, die ich sonst nicht so oft höre. Aus der Cross over Ecke war das in diesem Monat von 12 Stones das Stück Fade away. Der Sänger ist übrigens die männliche Stimme, die man in den meisten Evanescenes Stücken hört.

Außerdem befindet sich Ryan Sheridan mit Jigsaw gerade in meiner Dauerhörschleife, den ich erst durch Sascha entdeckt habe. Sehr cool!

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Playlist Marcus

Ich habe als Motto für meine Selektion den Sommer im weiteren Sinne gewählt.

1. Ein Stück dass ich irgendwie mit Sommer in Verbindung bringe ist Honeydew von Mr. Scruff. Vielleicht weil es so entspannt klingt, wie ich mir einen Sommer wünschen würde.

2. Auch ein immergrünes Stück, das gute Laune verbreitet und somit für den Sommer geeignet ist: Dream Come True von The Brandnew Heavies. Hier in der originalen Version von 1990, die meine Lieblingsversion ist. Man achte auf den sehr coolen Bass und die groovige Rhythmusgitarre.

3. Eigentlich wollte ich als dritten Song Lola’s Theme von The Shapeshifters wählen, aber die GEMA möchte nicht, dass man sich das in Deutschland anhören kann. Dann wähle ich eben von Sylk130 feat. Twyla: I can’t Wait im Alex Kidd Remix. Der Track fängt recht hart an, aber noch vor der Hälfte des Stückes kommt etwas Harmonie hinzu und dann offenbart sich das Stück als funkige Soulperle. Und auch hier kommt wieder eine groovige Rhythmusgitarre vor. Hmm. Anscheinend ist das für mich ein Sommer Kriterium :)

 

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Unser Übernachtungsgast Sascha hat auch ein paar Empfehlungen hier gelassen.

Alben:

#1 Ryan Sheridan – The Day You Live Forever

#2 Philipp Poisel – Projekt Seerosenteich

#3 Linkin Park – Living Things

Songs:

#1 Philipp Poisel – Hab keine Angst (Projekt Seerosenteich)

#2 Linkin Park – Castle Of Glass

#3 Ryan Sheridan – Jigsaw

Lieblingsfoto #1

stilleben wasili

Bei meinem letzten Besuch im Bauhaus in Dessau entstand dieses Foto. Ich habe selten an einem Ort soviele Fotos gemacht, wie dort und einige davon gehören zu meinen absoluten Lieblingen. So auch dieses. Das Zusammenspiel von Bauhaus-Architektur mit Bauhaus-Möbeln ergab, wie ich finde, eine sehr harmonische Einheit. Außerdem habe ich zu der Zeit sehr viel Schwarz-Weiß fotografiert, was mir bei diesem Foto besonders gut gefällt.

Sketchnotes Tanja #1

essential 8

Ich betreibe Sketchnotes seit ca. 2-3 Jahren. Genau kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Ich weiß noch, dass ich vor ungefähr zwei Jahren in Zagreb bei einem Vortrag der Burnout-Expertin Christina Maslach, das erste Mal so gezeichnet habe, dass es hinterher nicht nur von mir benutzt werden konnte. Aber auch davor habe ich schon reichlich Mindmaps gebastelt. Dann bin ich auf Graphic Facilitating gestossen (zunächst über die Kommunikationslotsen, die, die sensationellen Bikablos von Neuland gebaut haben) und anschließend bin ich auf Amerika und die vielen guten Leute dort aufmerksam geworden. Amerika ist da soviel weiter und fortschrittlicher, dass ich inzwischen nur noch Literatur auf Englisch lese.

Graphic Facilitating ist quasi das gleiche wie Sketchnotes nur in groß. Während Sketchnotes in der Größe meistens über DIN A4 nicht hinausgehen, kann die Arbeit eines Graphic Facilitators mehrere Quadratmeter umfassen und ist daher besonders gut für Veranstaltungen, bei denen man gleich die Ergebnisse des “visuellen Protokolls” mit in die Veranstaltung integrieren möchte. Ich habe das bislang einmal gemacht mit sensationell positivem Feedback und anschließendem Muskelkater in der Schulter (6 Metaplanwände, die höher sind als man selbst, an einem Vormittag zu bemalen ist doch etwas anstrengender als 6 DIN A4 Blätter).  Die auch in Deutschland bekannteste Vertreterin der großen Variante ist wahrscheinlich Brandy Agerbeck, die auf ihrer Seite Loosetooth.com bereits viel bietet, inzwischen aber auch Bücher zum Thema veröffentlicht.

Der Guru der Sketchnoter ist sicherlich Mike Rohde, der Gründer der sketchnote army, bekannt ist aber auch Eva-Lotta Lamm, eine Deutsche, die inzwischen Userinterface Designerin bei Google in London ist.

Und dann gibt es wahrscheinlich inzwischen tausend Leute, wie mich, die irgendwann (bei mir war das in Studententagen) gedacht haben: “Wofür schreib ich eigentlich bei dieser Vorlesung mit?” Nachhaltig waren dieses eliptischen Sätze und fragmentarischen Kommentare nämlich bei mir nie und auch wenn ganze Wälder gerodet wurden, um die Tonnen von Papier herzustellen, die ich während meines Studiums beschrieben habe, konnte ich 99% davon nach wenigen Wochen in den Altpapierkontainer übergeben, weil sich selbst mir nicht mehr erschloss, was dort genau stand. So kamen nach und nach Kürzel, Symbole und in erster Linie Pfeile dazu, die nach und nach Ordnung in das Chaos brachten und zunehmend, lange ausgeschriebene Sätze überflüssig machten und die Nachhaltigkeit nahm stetig zu. Heute bin ich noch lange nicht fertig mit meiner Formensprache, aber ich bin auf einem guten Weg und die vielen Sketchnotes, die ich seitdem gemacht habe, nutze ich immer wieder um mir Gedankengänge nochmal vor Augen zu führen und mich zu erinnern, welche Ideen und Prozesse es gab. Heute beginne ich damit meine Sketchnotes hier zu veröffentlichen, was mich zu der Idee brachte mit etwas Grundlegendem zu beginnen. Denn die Frage, die meistens als erstes ertönt ist: Kann ich das auch lernen? Und die Antwort ist ganz klar: JA! Als ersten Schritt gibt es daher heute die Essential 8 von Brandy Agerbeck.

Zum Üben eigenet sich alles: Buch, Artikel, Videovortrag, Fernsehsendung, Podcast …  Nur los

wie heißt es so schön.

IF YOU NEVER TRY – YOU WILL NEVER KNOW!

Typografische Poster #1

It s not what you look at

Im Rahmen einer größeren Aktion, den tatsächlichen Flur der kreativen WG zu verschönern, habe ich eine Reihe von typographischen Postern entworfen, die ich hier, neben anderen Werken aus diesem Bereich nach und nach vorstellen werde. An dieser Stelle nur ein kleiner Hinweis: Alle Sachen, die wir hier veröffentlichen sind in unserer Urheberschaft oder der unserer Übernachtungsgäste, es sei denn es steht explizit etwas anderes dabei. Viele der Fonts, die ich benutze sind nur für den privaten Nutzen freigegeben. Bitte beachtet das. Vielen Dank und viel Spaß.

Übernachtungsgast #1 – Sascha

Nachdem wir nun das größte Umzugschaos beseitigt haben, gibt es auch gleich den ersten Übernachtungsgast. Kurze Wege sind am Anfang ja immer wichtig und wenn man die kreativen Menschen jeden Tag bei der Arbeit sieht, ist das nur von Vorteil.

Sascha stellt sich gleich mal selbst vor und ich bin so froh, dass er von allen tollen Bildern, die er schon geschossen hat mein Lieblingsmotiv ausgesucht hat. Aber Sascha ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse und wird bestimmt nochmal hier übernachten und sein Können zur Schau stellen. Jetzt übergebe ich aber erst mal das Wort:

Jipie, ich bin der erste Gast auf diesem Blog. Ich freu mich.

Doch wer ist ich? Na klaro, ich bin ich. Der Sascha! Ein sarkastischer, ironischer, witziger, verspielter, verträumter, manchmal launischer, temperamentvoller und aufbrausender aber doch ein ganz netter Typ, der gerne fotografiert und viel Musik hört.

Meine liebe Kollegin hat also was Neues erschaffen! Nu gut. Gefällt mir die Idee. Auch die Aufmachung und das Design dieser Seite. Hast du fein gemacht, liebe Tanja.

Und nu? … Ach ja, ich sollte was Kreatives schreiben und posten!

Nun gut, dann wollen wa mal!

4

 

Tada, da ist es/er. Mein derzeitiges Lieblingsfoto. Der Walkmanman.

Die Aufnahme entstand während einer Stadttour durch die Göttinger Innenstadt und war eines meiner ersten Streetaufnahmen.

Ich ging da also mit meiner „alten Dame“, der Canon 5D und aufgesetzten 50mm/f1.8, durch die City und da sah ich ihn. Meinen Superhelden. „The Walkmanman“. Ein moderner Held der 20. Jahrhunderts. Ein Lebensretter, wie er in Büchern steht und sich die Amerikaner schon immer gewünscht haben. Besser als Superman alle mal. Ja Superman, du bist gemeint. Mal ehrlich. Du trägst einen hautengen Catsuit und dann auch noch den Schlüpper auf, statt unter dem Anzug. Dazu noch in Rot. Geht gar nicht!!!

Aber zurück zum Thema!

Also, bewusst wurde mir das aber erst, als ich zuhause am Bildschirm saß. Ich dachte mir, boa, das ist es. Hammer, klasse, spitze, echt dufte. Ehrlich jetzt, das ist der Oberknüller. Ne, jetzt mal ganz im Ernst, einfach nur mega, superduper, der Oberknüller -ach den hatten wa schon-. Aber ihr wisst, was ich meine, oder?!?

Mit meiner Begeisterung, Freude und dem Herzrasen, habe ich noch ein bisschen an den Farbreglern gespielt und fertig war das Bild und konnte somit bei 500px & Co veröffentlicht werden.

Nun ist er auch hier gelandet und fühlt sich auf Anhieb wohl!

Bis denne,

Sascha

ZUR PERSON:

Name: Sascha

Spitzname: Tausendsascha (habe ich meinen Kollegen zu verdanke ;-))

Ich bin berühmt für meine freundliche Art, mein Humor und mein Lächeln. Für meine Multitaskingfähigkeit.

Wenn ich ein Musikstück/-richtung wäre, wäre ich eine gute Mischung aus allem.

Für ein gutes Foto lasse ich alles stehen und liegen.

Ich würde gerne schnell einen Menschen lesen können (wie der Menthalist).

New York möchte ich unbedingt mal sehen/besuchen/erleben.

Das letzte Buch, dass ich gelesen habe, war Trigger von Wulf Dorn und es war sehr spannend mit einer überraschenden nicht vorhersehbaren Wendung am Schluss.

eine/r 1DX mit einem 16-35mm 2.8, 24-70mm 2.8, 70-200mm 2.8, 24mm 1.4, 35mm 1.4, 50mm, 1.2, 85mm 1.2, 135mm 2.0, 200mm 2.8 würden mich glücklich machen. Und eine hübsche Frau natürlich 😉

Für Fotoequipment, Kino und gutes Essen gebe ich gerne mein Geld aus.

Arroganz kann ich überhaupt nicht ertragen.

Wenn ich freie Zeit habe, gehe ich am liebsten fotografieren und schlafen.

Um morgens wach zu werden, brauche ich eine lange Dusche und 1-5 Kaffee.

Ich würde gerne eine eigene Kamera erfinden.

Ein Film, den man gesehen haben sollte, ist Schindlers Liste.

Vor selbstlosen Menschen habe ich Respekt.

Michael Jackson hätte ich gerne getroffen.

Ohne Musik könnte ich nicht leben.

Mein Lieblingsutensil, um kreativ tätig zu sein, sind meine Kamera und Lightroom/Photoshop

Lieblingszitat/Lebensmotto: Ein Lächeln am Morgen ist wie die Sonne, die uns durch den Tag begleitet. /  Träume nicht dein Leben – sondern lebe deinen Traum.

Und noch ein paar Sachen, die aus WG-Sicht wichtig sind:

Raucher oder Nichtraucher: Nichtraucher

Bist Du ordentlich? Bin ein Single-Mann 😉

Kannst Du kochen? Ja

Hund, Katze oder Pandabär

Kann man Dir Grünpflanzen anvertrauen? Siehe „Bist Du ordentlich“

Im WG-Leben brauche ich Hilfe, wenn ich aufstehen soll.

Playlist Mai 2013

Playlist Mai

Da die kreative WG eine sehr musikverliebte ist, gibt es zum Ende eines Monats immer die Playlist der Bewohner und so diese wollen, auch die der Übernachtungsgäste. Da wir noch mitten im Umzugschaos sind, ist für die momentan noch keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden, aber wir arbeiten dran.

Hier nun erstmal die musikalischen Werke, die uns diesen Monat begeistert haben:

Playlist Tanja

Eigentlich müsste ich aus gegebenem Anlass an dieser Stelle meine Schwäche für den Eurovision Song Contest eingestehen. Für viele eine der Sachen, die sie überhaupt nicht verstehen können. Ich hör die Unken schon sowas rufen wie: “Da hört dat Mädel sonst Thrash Metal und dann guckt die Ralf Siegel und seine Konsorten, ne ne ne!” So isses aber nun mal. Ich bin damit aufgewachsen und ich seh das total gerne. Nicht etwa weil ich die Musik so toll finde, sondern weil ich es einfach unterhaltsam finde. Meine Favoriten gewinnen auch nie. Dieses Jahr wäre mein Zieleinlauf Frankreich auf Platz 1 (die sind aber nur 23. von 26 Teilnehmern geworden), Niederlande Platz 2 (die sind immerhin 9. geworden) und Island Platz 3 (tatsächlich Platz 17) gewesen, dicht gefolgt von Norwegen (Platz 4 immerhin hätte ich da richtig gelegen). Optisches Highlight aus weiblicher Sicht war auf jeden Fall der italienische Beitrag – was für ein Augen- und Ohrenschmaus und bei den Teilnehmerinnen Frauen fand ich ganz klar die Norwegerin am gefälligsten fürs Auge. Doch da es ja um die Musik gehen soll, die man nicht nur einen Abend hört, sondern immer mal wieder, hier die TOP 3 meiner Musik im Wonnemonat Mai.

1 – Bonobo hat es mir diesen Monat mal wieder angetan. Sein neues Album “The North Borders” ist wieder so richtig gut und gleich das erste Stück hat sich schon ganz fest in mein Ohr und Herz geschlichen.

Bonobo – First Fires (feat. Grey Reverend)

2 – Belleruches letztes Album “Rollerchain” reiht sich für mich nahtlos in die guten Werke der Vergangenheit ein. Die Auswahl ist hier schwer, weil mir alle Stücke sehr gut gefallen.

Belleruche – Wasted Time

3- Aus meiner Alltime Lieblingslieder-Liste gibt es diesen Monat:

Black Hole Sun von Soundgarden, der Link führt allerdings zu einer unglaublich schönen Akustikversion von Chris Cornell, dem Kopf von Soundgarden.

Playlist Marcus

Tja, eigentlich habe ich ja die Bonobo CD gekauft… Natürlich höre ich die dann auch. Kann auch nie schaden, wenn die WG-Mitbewohnerin das auch gut findet. Aber es gibt ja noch mehr Musik!

Sehr gerne höre ich die Musik von Nils Frahm. Ich mag ja diese schlichten Arrangements sehr gerne, wenn die Musik gut ist, dann braucht man nicht viel Schnickschnack.

Musik, die es schon lange in meiner Sammlung gibt und die ich immer wieder gerne höre ist von Cinematic Orchestra. Am liebsten höre ich sie allerdings wenn es schon dunkel ist.

Ein Track, der mich nachhaltig beeindruckt hat aber noch nicht so ganz alt ist (nur ein paar Jahre 😉  ist Jazzanova – Look What You’re Doin’ To Me Featuring Phonte. Leider finde ich nur eine Hörprobe bei Amazon. Jazzanova kommen aus Deutschland und sind schon eine ganze Weile im Nu Jazz dabei, mit jazzigen, elektronischen Klängen. Das Album “Of all the Things” ist für Jazzanova untypsich, da es fast eine reine Soul-CD ist. Und das ohne irgendwie “Deutsch” zu klingen.

Lieblingsschriften #1

Lieblingsschriften 05 13

 

Eigentlich soll damit immer der Monat starten, aber da wir nun ja erst Mitte/Ende des Monats in die kreative WG eingezogen sind, ist dieser erste Monat noch eine kleine Testwiese und es ist, wie immer nach einem Umzug noch nicht alles an seinem richtigen Platz.

Hier nun, wie ab jetzt jeden Monat, fünf kostenlose Schriften, die ich gerade mag. Nicht alle sind für den kommerziellen Gebrauch gedacht, also bitte bei der weiteren Nutzung darauf achten.

Und hier noch die Links zu den einzelnen Fonts:

Marcelle Script

Can’t write quickly in winter

Leckerli One

Fette Bauersche

KG Part of me