Tag Archives: Klassik

Playlist November

Playlist November

Playlist Roberto

Da wir ja in diesem Monat einen Übernachtungsgast hatten, für den Musik ebenfalls sehr wichtig ist, hier zunächst die aktuellen Lieblingsstücke von Roberto (und YEAH ein Tribut an meine Leidenschaft für Metal ist auch dabei;):

Moloko – the time is now:

Läuft der Song mal wieder im Auto, könnte es passieren, dass ich beim mitzappeln durchs Dach hüpfe.

Casper feat. Thees Uhlmann – XOXO:

Thees Uhlmann sowieso und Casper dazu machen großartige deutsche Musik.

Metallica – Sad but True:

Mein Tribut an die Bloggerin. Wenn mal wieder so ein nerviger Arbeitstag vorbei ist, kommt Metallica live in Mexico Citiy 2009 in den CD-Player. Es reißt mich mit wie das Publikum feiert und die Band abgeht. Ich habe Metallica zweimal live gesehen. Obwohl ich im Herzen wohl immer der elektronischen Musik treu sein werde, waren diese Konzerte legendär.

Playlist Tanja

Gott sei Dank ist es mit der Weihnachtsmusik nicht wie mit Lebkuchen und Spekulatius, die sich ja seit Ende August bereits aufdringlich im Supermarkt in Szene setzen. Last Christmas einen Monat lang zu ertragen ist schon hart genug, daher gibt es von mir auch noch keine Weihnachtsmusik sondern die Highlights des Monats. Ohne Glockenklang und Engelsstimmen.

Aber ein bißchen feierlich wird es dennoch.

Auf der Wissenswürze habe ich eine neue Rubrik eingeführt, die ich hochtrabend Sonntagsmatinée genannt habe. Dort werde ich in unregelmäßigen Abständen Fundstücke im Bereich der Klassischen Musik vorstellen. Und zack habe ich mir selbst einen Ohrwurm verpasst.

Karl Jenkins – Palladio

Daneben habe ich seit längerer Zeit bei Tim und Bine mal wieder das Album Zaz von der gleichnamigen Sängerin gehört und das finde ich gerade in solch trüben Wetterlagen, wie wir sie in den letzten Wochen hatten sehr erfreulich und lebendig.

Zaz – Je veux

Und dann habe ich auch mal wieder was aus “alten” Zeiten aufgelegt. Früher häufig gehört und auch regelmäßig habe ich die erste Scheibe von Massive Attack schon sehr lange nicht mehr bewusst gehört. Vom Album Blue Line gibt es diesen Monat

Massive Attack – Unfinished sympathy

[UPDATE:]

Playlist Marcus

Tanja hatte mir die Parodie eines gerade angesagten Videos von Kanye West gezeigt. Über diesen Umweg wurde ich an meine Leidenschaft für Samples erinnert, also jene mehr oder weniger langen Musikschnippsel, die in neue Musikstücke eingebettet werden. Das fängt damit an, dass ganz kleine, kaum wiedererkennbare Töne, verwendet werden. Im Extremfall werden sogar zwei oder mehr Musikstücke möglichst unbearbeitet und ziemlich lange Samples ineinander gemischt um so ein sogenanntes Mashup zu erstellen. Das Thema Mashup bietet Stoff für einen eigenen Blog oder zumindest einen eigenen Eintrag.

Manchmal besteht das Stück eigentlich aus fast nichts anderem als dem Sample so dass man eher von einem Nachspielen als von einem neuen Stück reden müsste. Da finde ich es dann meistens eher schade, dass nicht das Original gespielt wird. Kennt Ihr Pastime Paradise von Stevie Wonder? Nein? Dann werdet Ihr wohl eine Überraschung erleben 😉

Oft finde ich die neuen Versionen interessant, besser kann ich fast nie sagen, denn ich bin der Meinung, wenn richtig gut gesampled wurde, kann man es mit dem Ursprung gar nicht mehr vergleichen, weil etwas Neues entstanden ist. Wahrscheinlich kennt Ihr alle Tainted Love von Soft Cell, aber richtig cool finde ich auch das Original von Gloria Jones aus dem Jahre 1964. Aber ich bin auch ein Soul und Motownfan.

Schließlich und endlich möchte ich noch das Stück vorstellen aus dem Kanye West sich bei seiner letzten (?) Single sehr ausgiebig bedient hat und wo mir persönlich das Original auch besser gefällt, aber das ist natürlich wie immer bei Musik eine Geschmacksfrage. Spannend und interessant ist das Ausgangsmaterial allemal, wenn ich es denn mal so schnöde bezeichnen darf, denn es ist für Herrn West schließlich Arbeitsmaterial. Ponderosa Twins Plus One – Bound.

Einen habe ich aber doch  noch. Sozusagen ein Schlüsselerlebnis was mein Interesse für Samples angeht. Ich habe Mitte der Neunziger Jahre in Schweden eine Radiosendung gehört, die sich mit eben diesem Thema beschäftigt hatte, Samples und das oft unbekannte musikalische Ausgangsmaterial wurden vorgestellt. Und aus der Zeit ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben Marlena Shaw mit Woman of the Ghetto. Ein tolles Stück, aber mit gesellschaftkritischem und unter die Haut gehendem Inhalt. Den Sound kannte ich vorher so auch nur von Blue Boy – Remember Me. Hier finde ich jetzt gerade keinen funktionierenden Link auf ein Hörbeispiel, aber ich glaube, das Stück dürfte vielen auch so bekannt sein. Viel Spaß mit der Musik!