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Playlist September

Playlist September

Playlist Tanja

Diesen Monat gibt es nicht so viel Neues. Da ich unterwegs war, gab es mal wieder einiges vom MP3 Player, was sonst nicht so aus meinen Boxen erschallt. Da mein MP3 Player wirklich voll ist, muss ich inzwischen immer mal was löschen, wenn ich was Neues drauf lade. Das ist ein sehr bewusster Prozess.

Eine späte Entdeckung ist Moloko und ich weiß, es ist im Radio rauf und runter gedudelt, aber ich steh auf dieses Lied. Der Bass geht mir immer direkt in die Füße. Wenn Ihr noch ein wenig in den Altweibersommer wackeln wollt, empfehle ich daher diesen Monat von Moloko:

Sing it back

Ein Lied, dass ich auf dem MP3 Player habe und echt mag ist von Yonderboi. Ich habe einen Muttersprachler ob des Titels gefragt und er meinte nur das wäre wohl poetisch gemeint, was nichts anderes bedeutet, als dass es keinen wirklichen Sinn macht. Ne schöne Alliteration ist es allemal. Entspannte Minuten mit

Badly broken butterflies

Hab ich schon mal erzählt, dass ich als Teenie nie irgendwelche Stars verehrt habe, in sie verliebt war und davon geträumt habe, dass wir ein Paar werden oder andere naive Ideen dieser Art? Meine Schulfreundin hatte ein in pink gerahmtes Bild von Modern Talking (*schauder) auf ihrem Nachttisch und eine andere ein Poster von Karate Kit in ihrem Zimmer und träumte jede Nacht davon ihn zu treffen. Ich war nicht in Take That verknallt und fand die Heulerei bei deren Auflösung in höchstem Maß peinlich. Aber als ich das erste Mal das Video von Epic gesehen habe, konnte ich nicht anderes als zu denken wie wahnsinnig gut Mike Patton aussieht und wenn er sich die nassen, langen Haare aus dem Gesicht streicht (bei 3:13), …  wäre ich nicht 16 gewesen und damit viel zu erwachsen für Poster von Rockstars in meinem Zimmer, wer weiß, ob sich nicht ein Bildchen von ihm an meine Wand geschlichen hätte – zwischen all die Salvator Dali Poster, für den ich damals ebenfalls schwärmte. Also für seine Gemälde, nicht für den Mann. Heute über 20 Jahre später muss ich sagen: die Klamotten in dem Video sind ein epic fail, Mike Patton sieht immer noch echt gut aus, Salvator Dali hängt nirgendwo mehr in meinen Räumen aber die Musik von Faith no more mag ich immer noch sehr und sie ist auf meinem MP3 Player und da wird sie auch bleiben. In memoriam der Zeiten, als ein Musikvideo zu sehen eine aufregende Sache war, zumal sie nicht ständig irgendwo liefen oder es Musiksender und Internet gab:

Epic

Playlist Marcus

Es gibt ja oft viel neue und gute Musik, da bleibt einem – jedenfalls mir – fast kaum Muße, sich mit neuentdeckter Musik länger zu beschäftigen und sich einzuhören. Ab und zu sticht manche Musik aus der Masse heraus,  sodass ich mir diese Musik dann doch häufiger anhöre. So zum Beispiel das Album “Screws” von Nils Frahm, das man sich auf soundcloud anhören und als CD bestellen kann.

Nils Frahm ist ein junger Berliner Musiker und Komponist mit klassischer Ausbildung und das hört man auch. Die Aufnahmen entstanden in einer Zeit, als Frahm durch einen Unfall einen Daumen nicht benutzen konnte. Die Stücke sind also mit neun Fingern gespielt worden und das hört man nicht! 😉

Meiner Meinung nach passt dieses Album gut in diese Jahreszeit, wo bald alles wieder etwas ruhiger wird. In diesem Jahr soll ein neues Album erscheinen, darauf bin ich schon gespannt.

Playlist Mai 2013

Playlist Mai

Da die kreative WG eine sehr musikverliebte ist, gibt es zum Ende eines Monats immer die Playlist der Bewohner und so diese wollen, auch die der Übernachtungsgäste. Da wir noch mitten im Umzugschaos sind, ist für die momentan noch keine Übernachtungsmöglichkeit vorhanden, aber wir arbeiten dran.

Hier nun erstmal die musikalischen Werke, die uns diesen Monat begeistert haben:

Playlist Tanja

Eigentlich müsste ich aus gegebenem Anlass an dieser Stelle meine Schwäche für den Eurovision Song Contest eingestehen. Für viele eine der Sachen, die sie überhaupt nicht verstehen können. Ich hör die Unken schon sowas rufen wie: “Da hört dat Mädel sonst Thrash Metal und dann guckt die Ralf Siegel und seine Konsorten, ne ne ne!” So isses aber nun mal. Ich bin damit aufgewachsen und ich seh das total gerne. Nicht etwa weil ich die Musik so toll finde, sondern weil ich es einfach unterhaltsam finde. Meine Favoriten gewinnen auch nie. Dieses Jahr wäre mein Zieleinlauf Frankreich auf Platz 1 (die sind aber nur 23. von 26 Teilnehmern geworden), Niederlande Platz 2 (die sind immerhin 9. geworden) und Island Platz 3 (tatsächlich Platz 17) gewesen, dicht gefolgt von Norwegen (Platz 4 immerhin hätte ich da richtig gelegen). Optisches Highlight aus weiblicher Sicht war auf jeden Fall der italienische Beitrag – was für ein Augen- und Ohrenschmaus und bei den Teilnehmerinnen Frauen fand ich ganz klar die Norwegerin am gefälligsten fürs Auge. Doch da es ja um die Musik gehen soll, die man nicht nur einen Abend hört, sondern immer mal wieder, hier die TOP 3 meiner Musik im Wonnemonat Mai.

1 – Bonobo hat es mir diesen Monat mal wieder angetan. Sein neues Album “The North Borders” ist wieder so richtig gut und gleich das erste Stück hat sich schon ganz fest in mein Ohr und Herz geschlichen.

Bonobo – First Fires (feat. Grey Reverend)

2 – Belleruches letztes Album “Rollerchain” reiht sich für mich nahtlos in die guten Werke der Vergangenheit ein. Die Auswahl ist hier schwer, weil mir alle Stücke sehr gut gefallen.

Belleruche – Wasted Time

3- Aus meiner Alltime Lieblingslieder-Liste gibt es diesen Monat:

Black Hole Sun von Soundgarden, der Link führt allerdings zu einer unglaublich schönen Akustikversion von Chris Cornell, dem Kopf von Soundgarden.

Playlist Marcus

Tja, eigentlich habe ich ja die Bonobo CD gekauft… Natürlich höre ich die dann auch. Kann auch nie schaden, wenn die WG-Mitbewohnerin das auch gut findet. Aber es gibt ja noch mehr Musik!

Sehr gerne höre ich die Musik von Nils Frahm. Ich mag ja diese schlichten Arrangements sehr gerne, wenn die Musik gut ist, dann braucht man nicht viel Schnickschnack.

Musik, die es schon lange in meiner Sammlung gibt und die ich immer wieder gerne höre ist von Cinematic Orchestra. Am liebsten höre ich sie allerdings wenn es schon dunkel ist.

Ein Track, der mich nachhaltig beeindruckt hat aber noch nicht so ganz alt ist (nur ein paar Jahre 😉  ist Jazzanova – Look What You’re Doin’ To Me Featuring Phonte. Leider finde ich nur eine Hörprobe bei Amazon. Jazzanova kommen aus Deutschland und sind schon eine ganze Weile im Nu Jazz dabei, mit jazzigen, elektronischen Klängen. Das Album “Of all the Things” ist für Jazzanova untypsich, da es fast eine reine Soul-CD ist. Und das ohne irgendwie “Deutsch” zu klingen.